00:00:06:
00:00:08: Da kommt jetzt die Welle, da kommt der Netzausbau und da kommen mir auch die Kosten.
00:00:12: Das heißt es sind zusammen Treffen aus der Geografen-Situation, der Energiewende, die richtig Fahrt aufnimmt und den Kosten des Netzaussbaus, die jetzt auch kommen.
00:00:24: Wir können sicherlich an vielen Stellen – daran müssen wir arbeiten – an ganz vielen Stellen dieses Themenkosten senken Aber dass wir ein paar Voraussetzungen haben Kosten verursachen, ich glaube da kommen wir nicht drüber hinweg.
00:00:39: Ist der Prusumer finanziell immer noch besser gestellt als der sozusagen ohne diese Eigenschaft und das ist für uns ein Indiz dass diese Höhe die wir jetzt sehen voraussichtlich bis zu hundert Euro Wir glauben nicht dass es wesentlich mehr sein wird Dass das einen Beitrag ist pro Jahr Als Versicherung jederzeit das Netz nutzen so können aus unserer Sicht nicht zu hoch ist.
00:01:05: wenn also FCA's sozusagen nur ein anderes Wort sind für ich lasse dich nicht ans Netz.
00:01:11: Dann ist das keine Lösung, wir wollen ja wirklich dass durch FCAs verschiedene Akteure die gar nicht die ganze Kapazität brauchen und gar nicht über das Jahr die Kapazitäten komplett ausschöpfen müssen, dass sie eine Einigungsmöglichkeit haben mit dem Netzbetreiber.
00:01:27: Hallo und willkommen zu unserer vierten Folge der Stimmen, der Energiewende im Rahmen unserer PV Magazine Podcast.
00:01:33: Ich bin Michael Fuß, Chefredakteur von PV Magazine und moderiere wieder zusammen mit unserem Co-Horse für die Serie Stefan Müller.
00:01:41: Hallo Stefan!
00:01:42: Hallo in die Runde!
00:01:43: CO von innerpark.
00:01:45: heute sprechen wir wieder mit einer entscheideren zu einem der entscheidenden Themen die wir im Augenblick haben in Zusammenhang mit der Energiewende, nämlich mit den Stromnetzen.
00:01:54: Da kann man sich fragen stellen wie limitiert der Netzausbau die Energiewände?
00:01:59: Andere würden sich vielleicht fragen, limitieren Monopolisten?
00:02:03: Die Energiewenden mit ihren vielleicht auch berechtigten Interessen?
00:02:06: Vielleicht würden manche Aussagen fördern diese nicht, sondern die Energiewende.
00:02:09: Das sind alles Fragen, die sich die Bundesnetzagentur stellen muss, die für die Regulierung zuständig ist und die ja dann dafür sorgen soll dass die Stromnetze für die Energewende funktionieren und das es möglichst kostengünstig abläuft Wie das gehen kann, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Agnesreform auf die wir später zu sprechen können oder sogenannten flexiblen Anschlussbedingungen.
00:02:32: Oder allen möglichen Dingen, die mit Stromkosten zusammenhängen.
00:02:36: Das möchten wir diskutieren heute mit Barbie Haller.
00:02:39: Sie ist Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur.
00:02:41: Hallo Frau Haller Toll dass sie da sind bei uns.
00:02:43: Ja
00:02:44: danke dass ich da sein darf.
00:02:45: Ich freue mich.
00:03:04: Ja, ich würde gleich mit der ersten Frage mal anfangen.
00:03:06: Sie kam ja aus der Gasnetzregulierung und sind jetzt seit mehreren Jahren Vizepräsidentin bei der BNETZ A. Und ich fragte so ein bisschen auch wenn ich Personeninterviewe also die von uns Kandidaten sind was waren so die großen Überraschungen und Erkenntnisse diese den letzten vier Jahre oder ganz am Anfang so hatten als sie dann in diese Agentur gekommen sind?
00:03:25: Also ich bin ja schon seit Jahrzehnte in der Bundesnetzagentur und habe verschiedene Themenbereiche betreut.
00:03:32: Und die Haupterkenntnis ist, dass viele Themen, die man schon sehr früh am Horizont erahnt hat oder gesehen hat dann mit mehr Druck nach ein paar Jahren wiederkommen.
00:03:46: Dreizehn haben wir über die Frage gesprochen, was passiert eigentlich wenn durch die Energiewende, die wir ja gesehen haben mehr Volatilität im System ist.
00:03:59: Wie können dann tatsächlich Speichertechnologien ihren Beitrag leisten?
00:04:03: Wie muss das Regulierungssystem sich entwickeln?
00:04:05: Wir waren dabei aber sehr unsicher weil wir nicht wussten wie die Regulierung oder wie die Entwicklung wirklich wird.
00:04:11: also meine Haupterkenntnis es geht wie oft in Sowellen Und am Anfang ist der Druck nicht da und dann muss es irgendwann ganz schnell gehen.
00:04:19: Und an verschiedenen Stellschrauben, auf die wir jetzt glaube ich gleich noch kommen... ...ist der Druck jetzt eben so groß dass wir auch wirklich handeln müssen.
00:04:28: Aber stellen Sie doch fest das die... Ich stelle es natürlich fest aber die Frage auch an Sie Die Welt findet natürlich immer schneller und immer dynamischer.
00:04:35: Das kriege ich ja als Unternehmer natürlich auch mit.
00:04:36: Das sind denn auch mal die zürzlichen Herausforderungen
00:04:39: Ja, aber wir sehen natürlich jetzt auch in gewisser Weise – wir kommen gleich auf die Probleme – den Erfolg der Liberalisierung und Energiewende.
00:04:48: Wir haben tausende wenn nicht Millionen Akteure im Energiesystem.
00:04:54: Das wollten wir!
00:04:55: So und dieses System, die Regulierung, die Liberalisierung hat es ja geschafft dass ganz ganz viele Akteure an dieser Energiewende teilnehmen.
00:05:03: Dass das System aber natürlich sich auch ändern muss ist da ja auch klar und deshalb sind die Herausforderungen eben auch groß.
00:05:10: Aber ich würde erst mal sagen Im ersten Teil der Energiewende ist auch ganz viel geschafft worden und hat ganz viel funktioniert.
00:05:18: Und jetzt muss man eben sehen, dass im zweiten Teil auch viel funktioniert und da muss das System sich aber eben auch anpassen.
00:05:24: Da liegt ja eigentlich eine interessante Frage auf der Hand nämlich... Das fand man toll, dass es so viele Blair gibt im Energiemarkt.
00:05:33: Da denkt man nur an die zum Beispiel SmartMeter mit Messstellenbetreibern, Netzbetreibeversorger lauter unterschiedliche Rollen.
00:05:40: Glauben Sie das am Rückblick?
00:05:41: Dass das immer noch richtig war, das so zu machen?
00:05:44: Also ich glaube, es war richtig dass wir sehr vielen Akteuren die Möglichkeit haben gegeben haben zu partizipieren.
00:05:51: Großen Eheanlagen, kleinen Ehe-Anlagen, großen und Kleinen speichern.
00:05:55: das wir jetzt versuchen Player wie Elektromobilität in den Markt zu bekommen wo wir glaube ich vielleicht Nachsteuerungsbedarf haben obwohl ich sage das ist vielleicht etwas schlechter gelaufen ist die Frage wie viel Rollen wir haben.
00:06:09: Gerade in der ganzen Frage Smart-Meter.
00:06:13: waren wir zu komplex.
00:06:14: Das würde ich schon sagen, wenn nicht wir meine, meine ich da auch viele Akteure die daran mitgewirkt haben und dann muss man jetzt eben sehen kann man da auch wieder Dinge besser machen?
00:06:26: Da kommen wir vielleicht nachher noch drauf.
00:06:28: Wir wollten eigentlich mit einer ganz allgemeinen Frage einsteigen.
00:06:30: Vielleicht ist es das schon aber wo sehen Sie gerade die größte Herausforderung im Stromnetz?
00:06:36: Also an An verschiedenen Stellen sehe ich große Herausforderungen, an denen wir knapp halten haben.
00:06:42: Ich bin Volkswirtin, an dem wir noch keine Lösung haben die wirklich das Problem angeht.
00:06:49: Wir haben Knappheiten im Netz.
00:06:50: Wir sehen der Netzausbau auch wenn sich sehr viele Akteure bemühen dass er schneller geht kommt nicht hinterher.
00:06:57: Wir haben große Netzengpässe und aus meiner Sicht würden diese Netzengpa-Situationen nicht so bepreist, wie das eigentlich sinnvoll wäre.
00:07:05: Und wir sehen eine Knappheit an den Netzanschlusspunkten und auch da haben wir eine Herausforderung die wir tatsächlich in der Weise glaube ich vor dem letzten Jahr nicht gesehen haben dass wir Knabheiten haben.
00:07:18: an einer Stelle wo von paar Jahren noch überhaupt kein Problem herrschte haben wir noch keine richtig guten Lösungen dieser Knappheit zu begegnen.
00:07:31: Und dann kommt die Frage der Knabheit oder auch das Zufils am Strommarkt, also große Volatilitäten?
00:07:40: Ich glaube da gibt es Antworten, da gibt's ja auch Player wie Speicher zum Beispiel, die darauf gut reagieren können aber darauf ist das System noch nicht ausreichend eingestellt.
00:07:51: Also Knappheitssituationen und große Volatilitäten, würde ich sagen sind so die großen Herausforderungen.
00:07:57: Und sind wir darauf vorbereitet in Ihrer Meinung diese Herausforderung jetzt wirklich auch direkt und hart anzugehen?
00:08:04: Ich meine sie sind natürlich auf der einen Seite von der Politik gesteuert, auf der anderen Seite von den nachthundertsechzig verteilen als Betreibern.
00:08:12: Sehen Sie da Fortschritte?
00:08:14: Auf jeden Fall!
00:08:16: Also wir kommen jetzt gleich sicherlich noch auf dieses Festlebungsverfahren Agnes, aber wir haben ja ungefähr vor einem Jahr begonnen all diese Fragestellungen mal aufzuschreiben und zu fragen was sollen wir denn jetzt tun im Rahmen der Bepreisung, Netzentgelten usw.
00:08:32: Und jetzt haben wir uns ein Jahr mit ich weiß gar nicht wie viel Workshops mit ganz vielen Akteuren durch eben einen Diskussionsprozess bewegt und sind alle gemeinsam schlauer geworden.
00:08:41: das ist wirklich Richtig toll.
00:08:43: Also ich war richtig traurig, dass diese Workshop-Reihe jetzt geendet hat weil alle Akteure glaube ich schlauer geworden sind gemeinsam und wir deshalb eine gute Chance haben auch zur Lösung zu kommen.
00:08:56: Ich möchte kurz einen einspringen aber dem kann ich wirklich nur zustimmen.
00:09:00: also sie haben wirklich Spaß gemacht die Workshops.
00:09:02: Sie haben ja in Bonn eingeladen
00:09:04: das sind kleinere
00:09:05: Runden gewesen.
00:09:06: jeder ist da auch zur Sprache gekommen Ürenbees, also über Traumosnetzbetreiber und auch die Verteilungsbetreber.
00:09:14: Auch sehr viel gelernt haben.
00:09:15: Also man hat gemerkt dass sich wirklich nach diesen Workshops was getan hat.
00:09:19: Wir konnten auf einer Ebene sprechen und das war vorher nicht so.
00:09:24: Da würde ich mal die Lanze brechen und sagen super gemacht und können sie gerne wiederholen weil es gibt so viele spezielle Themen.
00:09:30: Das ist glaube ich schon sehr erfolgreich gewesen.
00:09:32: Bevor wir jetzt vielleicht fragen was Sie gelernt haben müssen wir unseren Zuhörer noch ein bisschen erklären, die es nicht wissen was Agnes ist.
00:09:41: Warum?
00:09:41: Weil das der verständliche Abkürzung und was bezecken sie damit?
00:09:46: Und wie wollen Sie's machen?
00:09:48: Also es geht bei der großen Fragestellung eigentlich darum wer zahlt was im Stromsystem.
00:09:56: Das ist relativ einfach.
00:09:57: also Wir haben Kosten die in den Netzen anfallen.
00:09:59: Es geht auch wirklich nur um die Kosten im Netz.
00:10:01: das müssen wir auch klar so sagen dass unser Auftrag Wie sollen diese Kosten verteilt werden?
00:10:06: So, da gibt es ein lange gewachsenes, tradiertes System was aber auf einer ganz anderen Struktur und Logik aufbaut.
00:10:17: Und so langsam kommen wir eben an den Punkt – da werden wir sicherlich noch darüber diskutieren wo dieser Punkt erreichbar ist, wo wir sagen können dieses System ist keines mehr was wirklich sinnvoll denen sozusagen die Last aufträgt, die sie tragen sollten.
00:10:33: Kann man da ein Beispiel geben, an welcher Stelle es zum Beispiel nicht sinnvoll ist?
00:10:37: Also wir hatten die Logik der Verbraucher, der Stromverbraucht, der trägt auch die Kosten und alle anderen nicht.
00:10:45: Und es gibt ganz viele Sondertatgestände, es gibt auch ganz viele Rabatte.
00:10:49: also die Erzeuger zum Beispiel tragen gar nichts sie speichern, tragen ja ganz komplizierten Systematik mal so viel für bestimmte Jahre sind sie ausgenommen Die Industrie zahlt je nachdem, nach Modell weniger und so weiter.
00:11:05: Und wir kommen an einen Punkt, an dem wir sehen dass wenn wir das System so lassen immer weniger die aus dem System sozusagen sich nicht rausoptimieren können immer mehr zahlen.
00:11:19: Das ist zum Beispiel eine Situation wie wir sagen die können wir so nicht lassen.
00:11:25: Genau, das ist zum Beispiel beim Verbraucher so.
00:11:27: Insbesondere bei einem Verbraucher der eben nicht so viel Chancen hat sich an der Energiewende zu beteiligen also Leute die in einem Einfamilienhaus wohnen, die sich ein E-Mobil leisten können eine PV Anlage einen großen Speicher Die haben ne andere Situation als wenn ich in nem großen Wohnanlage im der Innenstadt einer Stadt wohne In der ich gar keine Möglichkeit habe mich irgendwo rauszuoptimieren.
00:11:55: Sie hatten ja Ende Mai einen Workshop oder eine Veranstaltung, wo sie auch erklärt haben die Richtung in die sie gehen wollen.
00:12:00: Auch wenn es noch nicht hundertprozentig alles feststeht.
00:12:03: aber in welche Richtung wollen sie gehen?
00:12:05: Wie erklären Sie das mal?
00:12:06: Also
00:12:07: ganz wichtig ist glaube ich wir haben... Ich habe eben schon angesprochen Wir haben Netzengpässe oder wir haben Engpässer an der Kapazität des Anschlusses.
00:12:16: also ich schon am Punkt an dem mich ans Netz will gibt es ein Engpass weil ganz viele da hinwollen Und das ist aber gleichzeitig die Kapazität, die ich da will.
00:12:26: Ist das was im Netz auch die Kosten auslegt?
00:12:29: Also viel Kapazitäten kostet viel Netz.
00:12:32: So!
00:12:33: Das heißt... Auch aus Sicht von einem übergeordneten Kriterium kosten Reflexivität ist es sinnvoll diese Kapazità zu bepreisen.
00:12:42: Wille mehr Kapazitet muss sich mehr zahlen ganz einfach so.
00:12:44: dass ist sozusagen der erste Leitpunkt den wir haben und kann auch dazu führen, dass eben die Kapazität, die ich dann da buche, auch optimal ausgenutzt wird.
00:12:56: Wenn also zum Beispiel ein Speicherbetreiber diese Kapazitäten bucht und sich gleichzeitig eine EER-Anlage dahin stellt – also quasi zwei Anlagen hat aber nur einmal diese Kapezität braucht, dann muss er auch nur einmal zahlen!
00:13:09: nutzt damit die Kapazität viel besser, als wenn er an einem einen Netzanschlusspunkt den Speicher hinstellt unter dem anderen Anschlusspunkt.
00:13:16: Die gleiche Kapazität für die Eheanlage zahlt.
00:13:19: extrem vereinfacht gesprochen.
00:13:20: aber eine optimale Ausnutzung der Kapazitäten das ist der eine Punkt am Netz-Anschlusspunkt.
00:13:26: Zweitens ist und das hängt damit zusammen wir wollen dass die Akteure viel flexibler auf den Strommarkt reagieren und dass sie über den Endgeldsystematik nicht abgeschreckt werden.
00:13:38: Die heutige Systematik führt dazu, dass wenn ich ganz hohe Lassspitzen habe, ich mehr zahlen muss.
00:13:46: Und diese Lass-Spitzen können auch nur ganz selten vorkommen und trotzdem muss sich sehr viel mehr zahlen und dann bin ich eben in meinem Verhalten auch gehemmt.
00:13:54: dadurch das ich sage jetzt ist vielleicht der Strompreis total niedrig.
00:13:58: Ich könnte jetzt auch ziehen aber da muss ich ganz viel zahlen wenn ich jetzt sehr viel ziehe.
00:14:02: und deshalb zum Beispiel nehmen wir bei den Speichern die Arbeitspreis Bepreisung komplett raus, sodass wir in dem Beispiel aber auch an vielen anderen sagen.
00:14:12: Wir müssen die Netzendgelte so austarieren dass die Akteure möglichst viel Anreiz oder möglichst wenig Hemmnisse haben auf diese Strompreise
00:14:22: zu regnen.
00:14:22: Das heißt sie wollen unterstützen das Speicher gebaut werden?
00:14:26: Wir wollen unterstützen, dass Speicher gebaute werden und wir wollen unterstützen dass sie flexibel auf den Strommarkt reagieren.
00:14:33: Das ist klar damit verdienen Sie ihr Geld Und wir wollen aber auch, dass sie das so tun, dass es möglichst nicht viel Schaden für das Netz anrichtet.
00:14:41: Das ist die zweite Herausforderung.
00:14:42: Ich glaube, die Herausforderung von unserer Seite ist dann schon wie kriegen wir generell in Deutschland die Auslastung besser hin?
00:14:48: Wie können wir intelligenter einfach ein Netzanschlusspunkt steuern?
00:14:51: Wie gesagt eine PV-Anlage hat wie gesagt eine Utilisation Rate, wie man so schön sagt, von twenty-fünf Prozent des Netzanschlusspunkts.
00:14:58: Da kann man noch viel mehr rausholen ohne dass weiter ausgebaut wird.
00:15:02: Ist das auch das Bestreben?
00:15:05: Ja, das können wir durch die Netzendgeldsystematik über die wir heute vor allem reden nur bedingt machen.
00:15:11: Aber die können wir – ich glaube schon dass wir auch über die Bepreisung eben dieser Kapazität viel erreichen können.
00:15:17: weil dann mache ich mir natürlich Gedanken über die Frage wie kann ich meine Kapazitäten ordentlich
00:15:22: ausnutzen?
00:15:22: Aber das sind ja die berühmten Baukostenzuschüsse vermutlich, die die Speicherbranche nicht so gerne hat.
00:15:29: Ich sage mal so, also von der Investorenseite her eine Einmalzahlung ist immer in Ordnung.
00:15:34: Das kriegt man irgendwo dargestellt.
00:15:35: natürlich möchte ich die nicht zahlen aber ich bin ja ein Teil der Infrastruktur und wir sitzen die neue Struktur auch.
00:15:43: Also ich denke mal dieses Thema Baukostenzuschuss das kann man einpreisen, das ist in Ordnungen.
00:15:48: Wir kommen gleich nochmal auf die dynamischen Netzentgelter bei alles was nachher flexibel oben drauf ist.
00:15:52: Das ist extrem schwierig.
00:15:54: Ich sage einmal alles was nicht vorhersagbar ist leider auch nicht finanzierbar über eine Bank.
00:15:59: Das ist eigentlich so unsere
00:16:01: Thema.
00:16:02: Ja, das wissen wir genau und trotzdem wissen wir natürlich, dass wir ganz unterschiedliche Situationen im Netz haben.
00:16:11: Wir können das ja beobachten an der Börse oder wenn wir raus schauen nach dem Wetter.
00:16:18: Und die Frage ist reagiert dieses Endgeldsystem eben auf diese Situation?
00:16:24: Das heißt, dynamisieren Sie es.
00:16:25: Also das müssen wir vielleicht kurz erklären dass sie auch für Dynamische ... Genau
00:16:29: im Moment gerade eben mit der Kapazitätsbepreisung oder auch mit den Baukostenzuschuss und haben wir darüber gesprochen was zahl ich wenn ich an diesen einen Punkt will Baukostenzuschuss?
00:16:39: Und was zahle ich übers Jahr hinweg wenn ich diese Kapazität nutze?
00:16:43: Jetzt wissen wir aber Es gibt ganz viele Regionen und es gibt Zeitpunkte in denen ist es nicht sinnvoll die Akteure sozusagen sich gegen das Netz aufstellen.
00:16:55: Aber von der kommerziellen Seite muss ich sagen, es wäre unlogisch das zu tun.
00:17:01: also es gab ja auch mal den Hinweis wenn wenn die negativen Stunden sind und wir aber trotzdem irgendwie die Batterie entladen dass macht wirtschaftlich gar keinen Sinn.
00:17:09: das tun wir auch nicht
00:17:10: Das macht keinen Sinn.
00:17:11: aber nehmen Sie mal ganz einfach einen Fall Wir haben ganz viel Winterzeugung Ganz niedrige Preise.
00:17:20: Das ist für jeden Speicher, ganz egal wo er steht sehr sinnvoll diesen Strom zu beziehen.
00:17:26: Ganz ganz viel zu ziehen.
00:17:28: wenn sie aber hinter dem Engpass sind dann belasten Sie den Engpass noch mehr.
00:17:35: so was passiert?
00:17:37: Sie machen da möglicherweise ein Geschäft mit jetzt wenn ich sie jetzt anspreche als gleiche übertreibe.
00:17:42: wir haben hier im Studio.
00:17:44: Ich nehme die Rolle gerne
00:17:47: ein.
00:17:48: So!
00:17:50: Das ist auch sinnvoll vom Strommarkt ausgedacht.
00:17:53: Total!
00:17:54: Das Problem ist, wenn ich da einen Engpass habe und der Strom kann gar nicht zu ihm geliefert haben... Was passiert dann?
00:18:02: Wir schalten auf der einen Seite des Engpasses eine erneuerbaren Energieanlage runter Und auf der anderen Seite des eng passes fährt ein konventionelles Kraftwerk hoch.
00:18:14: Beide werden vergütet dafür dass sie den Strom ziehen können
00:18:19: Den er nicht mal zieht in dem Moment.
00:18:22: Doch den zieht der bekommt ihn ja, er bekommt die.
00:18:26: Er kauft ihn an der Börse ist alles super macht alles richtig in dem jetzigen System.
00:18:31: das Problem ist es geht zu Lasten Der normalen Kunden weil die müssen für diese Engpassbeseitigung bezahlen.
00:18:38: und da Ist die Frage Lassen wir diese Situation so würde ich jetzt mal sagen.
00:18:44: Kannst
00:18:44: du das nachvollziehen?
00:18:45: Ja, das kann ich nachvollzieren und ich glaube dass es auch das Wichtige da kommen wir auch nochmal leicht drauf.
00:18:49: Thema flexible Netzanschlüsse.
00:18:51: Ich glaub die Spielregeln müssen auch gesetzt werden und dafür ist ja auch die B-Netz A da und dafür sind die Workshops da gewesen um einfach ein gewisses Verständnis irgendwie zu kriegen.
00:18:58: also ich glaube von der Seite.
00:19:00: Im Englischen sagt man die Terms und Condition müssen irgendwie festgelegt werden.
00:19:03: Und die müssen so einfach wie möglich festgelebt werden, ich glaube
00:19:05: es geht.
00:19:06: Ich kann sie auch verstehen dass Sie sagen ja dann kann das nicht so bleiben.
00:19:09: aber ich muss natürlich diese Situation die Sie mir jetzt beschreiben die tritt ja nicht jeden Tag im Jahr auf.
00:19:15: Aber natürlich müssen sie abschätzen Wie oft ungefähr?
00:19:18: Ja ich glaube dass das geht.
00:19:19: auch einmal ganz kurz noch ich glaube das geht Auch gerade auf der übertrautes Netzbetreiber Seite ist glaube ich ein sehr sehr gutes Verständnis über Das netz vorhanden.
00:19:29: auf der verteilen Netzebene, würde ich sagen, fahren viele blind.
00:19:32: Also Digitalisierung ist bei der Hälfte der VNBs nicht vorhanden muss man ganz klar sagen.
00:19:38: Deshalb also wir spielen gerne nach diesen neuen Regeln sofern die andere Seite eben auch auf diesem Niveau ist und mit uns mitspielen kann.
00:19:45: aber da haben wir natürlich eine Herausforderung.
00:19:46: Ich würde gerne noch mal auf die dynamischen Netzengelte eingehen weil in dem Beispiel was sie gerade genannt haben dann würde das ja bedeuten dass die netzengelde für ihn hochgehen sodass er weniger Anreize hat den Speicher vollziehen zu lassen.
00:19:59: Das hört sich nach einem ganz sinnvollen System an.
00:20:01: Ich glaube, es gibt doch ganz viele Leute die sagen total sinnvoll aber es gibt auch viele die Sturmb laufen.
00:20:05: dagegen ist viel zu kompliziert.
00:20:07: das umzusetzen macht wieder alles so komplex und dann gibt's wieder andere.
00:20:11: oder vielmehr dann könnte man auch die umgekehrt wieder die fragestellen.
00:20:14: ich glaub ihr Zielvorstellung ist zwanzig dreientreißig bis fünfund treißig.
00:20:18: dass das umgesetzt sein soll da sind ja noch sehr viele jahre.
00:20:23: warum dauert das solange?
00:20:25: also wir haben jetzt gesagt wir wollen mit der ersten stufe der Einführung in den Jahr und das ist gar nicht mehr so lang.
00:20:33: Also wir werden sicherlich, weil das System tatsächlich komplex ist, werden wir im Jahr zwei tausend siebenundzwanzig sicherlich nochmal über die Frage diskutieren müssen wie dynamisch ist das Ganze?
00:20:45: Machen wir das tatsächlich in einer fünfzehn Minuten Taktung machen?
00:20:48: wird es bezogen auf sehr viele Regionen oder nicht so viele Regionen?
00:20:55: Welcher Akteur kommt wann?
00:20:57: Wir haben jetzt gesagt, wir starten mit den Speichern.
00:21:00: Zwei-Tausenddreißig bis dreiein Dreißig je nachdem wie schnell wir eben sind und dann kommen die Erzeuger usw.
00:21:06: Dann geht es weiter Und wir müssen natürlich auch Nebenwirkungen dieses Systems uns nochmal anschauen.
00:21:13: Wie wirkt das Ganze auf die Marktpreise?
00:21:15: Wie wirk das auf andere Akteure?
00:21:17: Wie wird das auf die Erzeuger, die in diesem Markt agieren?
00:21:21: Wie ist das mit der Planbarkeit?
00:21:24: Also es gibt ganz viele Dinge, die wir klären müssen.
00:21:29: Wir glauben nur das.
00:21:30: wie gesagt ich habe diese Situation jetzt wirklich sehr einfach beschrieben dass wir diese Situationen, in denen nicht so lassen können und dass wir nicht sozusagen in eine Situation rein stolpern sollten auch in den nächsten Jahren indem sich diese Situation helfen.
00:21:48: Und die dynamischen Netzendgelte sind sagen viele Studien ein probates Mittel Und wir müssen jetzt ein System finden, einfach wie wir sie umsetzen.
00:21:57: Da gibt es die einen, die sagen ist es zu komplex und das ist die anderen, die sagten, dass es im Jahr- und Jahrzehnte-Jährige bis zum Jahrzehn dauert mehr zu lange.
00:22:03: Also genau!
00:22:06: Unsere Aufgabe ist es, ein handhabbares System was wirklich funktioniert auf die Beine zu stellen?
00:22:11: Ja ich glaube, das ist auch absolut entscheidend.
00:22:14: Ich denke mal, wir kommen gleich nochmal vielleicht auf andere Segmenten gerade in einem erneuerbaren Energiebereich irgendwie zu sprechen.
00:22:21: aber Frau Reichem möchte ja schon auch, dass wir den Fokus auf die Großkraftwerke legen.
00:22:25: Ich glaube das ist auch der richtige Weg wenn wir über die Kosten sprechen.
00:22:30: aber eben diese Großkraft Werke werden eben über Banken finanziert und eine Bank muss verstehen
00:22:36: wie
00:22:37: die Systematik ist.
00:22:38: Wenn Sie sie nicht verstehen, wird das Investmentkomitee sofort irgendwie minus zehn Prozent machen oder nochmal ein Risikoaufschlag mal und dann kann es wieder echt teurer werden?
00:22:45: Da müssen wir wirklich aufpassen.
00:22:46: Eine kurze Nachfrage bevor Sie vielleicht rankommen darf darauf antworten wollen.
00:22:51: da wird ja gesagt dass sei sozusagen neutral.
00:22:53: am Schluss dynamisch netzend Geld.
00:22:54: ich verstehe das so dass mal zahlt man normal bekommt also mal zählt mehr mal bezahlt man vielleicht weniger oder gar nichts.
00:23:01: Wäre das denn handbar?
00:23:03: Ja, aber ich glaube wie gesagt so lange es nicht vorhersagbar ist.
00:23:09: Was in den nächsten zehn fünfzehn zwanzig Jahren mit diesem Solarpark oder mit dieser Batterie passiert wird eine Bank immer Abschläge machen.
00:23:15: Das ist das Problem und wenn diese dynamischen Netzengeldke nicht irgendwie gekippt sind ob das zeitlich ist oder mit einem festen Betrag wird das Gleiche passieren.
00:23:23: sie werden die Bank verwaltet nur fremdes Geld.
00:23:26: Die muss dafür sicherstellen, dass das Geld, was sie irgendwo bereitstellt auch sicher wieder zurückkommt.
00:23:31: Und die werden immer ein Risikoabschlag machen wenn Sie irgendwas nicht vorhersagen können.
00:23:37: Ist da eine Lösung denkbar?
00:23:38: Weil umgekehrt kann man ja die Netzengpässe gar nicht so genau vorhorsagen...
00:23:42: Naja aber daran müssen wir glaube ich arbeiten!
00:23:44: Wir können sehr viel daran tun, dass wir besser verständlich machen wo waren in den letzten Jahren Engpäße?
00:23:51: Wo werden die Engpässe auch stabil so bleiben?
00:23:54: Gibt es bestimmte Regionen, die sind sehr anfällig für diese Situationen.
00:23:58: Gibtes andere?
00:23:58: Da kommt diese Situation nur seltener vor und wir können tatsächlich natürlich bei der Frage Deckel Korridor wird vielleicht ein Endgeld oder über die nächsten Jahre stabil gehalten und erst nach drei Jahren wieder untersucht.
00:24:13: da kann man glaube ich viel machen um die Vorhersagbarkeit zu verbessern.
00:24:19: ganz genau wenn das natürlich nicht macht
00:24:21: Nein, das ist auch okay.
00:24:22: Das ist ja unser unternehmensches Risiko.
00:24:23: Wir
00:24:23: verstehen das!
00:24:25: Unses darin gelesenen wirksames System zu haben, dass aber natürlich nicht abschreckend ist.
00:24:31: wie gesagt, wir wollen ja, dass diese Akteure ins System kommen und wir wollen, dass sie ihrer sozusagen Hauptfunktion nämlich am Strommarkt zu agieren Volatilitäten auszugleichen, dass die der Nachkommen können.
00:24:47: Und das können wir auch technisch.
00:24:48: So,
00:24:49: das können Sie technisch?
00:24:51: müssen sie auch wirtschaftlich tun und deshalb wollen wir, dass die Speicher ans Netz kommen.
00:24:55: Das wäre also für uns völlig kontraproduktiv wenn wir ein System erfinden würden was zwar netzengpässe vielleicht ganz toll in den Griff bekommt aber die Wirtschaftlichkeit der Speicher nicht mehr darstellbar macht.
00:25:09: Also das ist nicht in unserem Sinne, deshalb wir brauchen
00:25:12: ein funktioniertbares
00:25:14: System.
00:25:14: Das spüren wir auch.
00:25:15: und wie gesagt das unternehmerische Risiko liegt bei uns und das ist ja völlig in Ordnung.
00:25:19: ich glaube es macht vielleicht noch mal Sinn als Idee.
00:25:22: Ich meine das bei den Workshops waren ja auch Banken dabei aber dass man nochmal eindilizierten Workshop nur mit den Finanzierern macht.
00:25:29: Ich glaube das kann hochspannend sein was sie da an Feedback bekommen.
00:25:33: Jetzt gibt es ja eine Gruppe, die war nicht bei den Workshops dabei.
00:25:35: Das sind nicht die Verbraucher, sondern die Prostjuma.
00:25:38: Also Verbraucher waren auch nicht dabei aber die Prosjuma waren auch noch nicht dabei also die Einfamilienhaus-Besitzerinnen und Besitzer, die auch ne Solaranlage haben.
00:25:46: Da ist ja vorgesehen dass es den sogenannten Prostjamauffschlag gibt was jetzt gerade bei unseren Lesern vielen unserer Leser doch für viel Aufschrei und Emotionalität sorgt.
00:25:58: Haben Sie dabei auch im Blick die Wirtschaftlichkeit der Einfamilienhaus-Solaranlagen?
00:26:04: Ist das ein Thema, was sie auch umtreibt?
00:26:06: Natürlich treibt uns es auch um.
00:26:08: Wir richten unseren Blick aber natürlich auf die Frage wie nutzen denn diese Prosumer auch das Netz?
00:26:15: und da wissen wir eben dass die Prosumer ja nicht autark sind, auch nicht komplett autark sein wollen.
00:26:22: Das wäre möglicherweise viel zu teuer komplett autARK zu sein.
00:26:26: Sie nutzen also das Netz in Zeiten, in denen der Speicher leer ist.
00:26:31: Die PV-Anlage nicht einspeist.
00:26:33: Wir wissen alles gibt solche Zeiten.
00:26:35: Nicht jeder hat auch einen sehr großen Speicher.
00:26:37: Das heißt man will und muss auf das Netz zurückgreifen.
00:26:41: Man weiß im Übrigen auch nicht wann sondern man will ja jederzeit aufs Netz zurück greifen können und aus den Strom sozusagen die das Netz der allgemeinen Versorgung einem zur Verfügung steht.
00:26:53: Und dafür wollen wir so eine Art Ja, Versicherungsbeitrag quasi einführen.
00:26:58: Das schwebt.
00:26:59: die Höhe oder vielmehr die Wirtschaftlichkeit der Einfamilienhaus-Lanlage wird natürlich von mehreren Bedingungen bestimmt.
00:27:06: Von Strombreisen, von Einspeisevergütung, die ja vermutlich wirklich vielleicht nicht sofort, aber irgendwann wird sie abgeschafft werden und dann kommt eben der Prosymeraufschlag dazu.
00:27:17: Haben Sie da das Gesamtbild im Blick?
00:27:18: Dass die Anlagen überhaupt noch wirtschaftlich bleiben?
00:27:21: Also natürlich wissen wir jetzt über das EEG noch nicht so viel.
00:27:24: Das macht es auch für uns schwierig, dass alles zusammenzudenken.
00:27:28: Aber unser Blick richtet sich erst mal auf die Frage hat der Prusumer auch bei den Netzen gelten immer noch eine Besserstellung?
00:27:36: Über seine Prusumereigenschaft als der sozusagen normale Nutzer von Strom also der normale Mieter quasi da keine PV Anlage hat?
00:27:46: und da kommen wir zum Ergebnis ja auch selbst wenn wir den Prusuma Aufschlag einführen, ist der Prusumer finanziell immer noch besser gestellt als der sozusagen ohne diese Eigenschaft.
00:27:58: Und das ist für uns ein Indiz, dass es auf jeden Fall nicht zu hoch ist dieser Aufschlag.
00:28:05: und wir glauben auch, dass diese Höhe die wir jetzt sehen voraussichtlich bis zu hundert Euro.
00:28:11: Wir glauben nicht, dass Wir sind im Netz ganz unterschiedliche Netzen gelte, quer durch Deutschland verteilt.
00:28:20: Dass das ein Beitrag ist pro Jahr als Versicherung jederzeit das Netz nutzen zu können der aus unserer Sicht nicht so hoch ist?
00:28:29: Jetzt werden wir mal wieder ein bisschen allgemein haben und zwar Alles das was wir diskutieren, da geht es ja eigentlich darum dass man die Stromkosten so günstig wie möglich hält.
00:28:38: am Schluss.
00:28:39: Also in dem Fall die Netzentgelte.
00:28:42: Jetzt sind die Strom kosten in Deutschland im internationalen Vergleich sehr hoch.
00:28:46: Das liegt nur bedingt an den Stromerzeugungskosten als zumindest im Vergleich zu europäischen Ausland sondern muss hier eigentlich ein Netzkosten liegen.
00:28:54: warum ist das in Deutschland so hoch?
00:28:57: Vergleich zu anderen Ländern?
00:28:59: Also wir haben natürlich, muss man sagen eine besondere geografische Situation.
00:29:04: Wir haben Stromerzeugung und Stromverbrauch in Deutschland sehr regional, sehr weit auseinandertrifftend!
00:29:11: Wir haben eben eine Nordsee-Ostsee-Region im Norden und wir haben ganz viel Produktionsstandorte im Süden.
00:29:18: Und diese schon allein, diese regionale Situation löst sehr viel Netzausbaubedarf aus.
00:29:25: Da kommt jetzt die Welle, da kommt der Netzausbau und da kommen auch die Kosten.
00:29:30: Das heißt es sind zusammen Treffen aus der Geografen-Situation, der Energiewende, die richtig Fahrt aufnimmt und den Kosten des Netzaussbaus, die jetzt auch kommen.
00:29:41: Und wir haben natürlich ein hohes Niveau auch in Deutschland an Versorgungssicherheit.
00:29:47: Das wollen wir auch halten, darauf ist die deutsche Industrie auch angewiesen, sie sagen das immer wieder.
00:29:52: aber auch das kostet nämlich Geld, das langfristig zu erhalten.
00:29:57: Wir können sicherlich an vielen Stellen und daran müssen wir glaube ich arbeiten An ganz vielen Stellen dieses Themenkosten auch senken.
00:30:04: Daran müssen wir glaub ich wirklich hart arbeiten Aber dass wir ein paar Voraussetzungen haben Kosten verursachen.
00:30:11: Ich glaube, da kommen wir nicht drüber hinweg.
00:30:14: Ja gut ich glaube über die Achthundertsechzechzig-Verteilungsbetreiber haben wir glaube schon lange genug auch gesprochen und das ist natürlich auch ein dickes Brett.
00:30:20: und wenn man dann noch... Und es kam jetzt gerade wieder im Bundesverband neue Energiewirtschaft raus wie hoch die Einkapitalrenditen sind, ist das sicherlich auch nochmal ein heißes Thema?
00:30:30: Der Netzbetreibameister!
00:30:32: Ist das wo auch die Bundesnetzagentur eigentlich eingreifen müsste, wenn man von über dreißig Prozent Eigenkapital Rendite spricht?
00:30:40: Also, wir haben ja vor diesem Agnesprozess diesen Nest-Prozept gehabt.
00:30:45: Wo wir eben über die Frage gesprochen haben was darf der Netzbetreiber einbehalten?
00:30:50: Wie viel erlöse sichern wie ihm zu?
00:30:53: und natürlich haben wir da haben wir auch veröffentlicht uns auch die handelsrechtlichen Renditen angeschaut.
00:30:59: jetzt sind hier aber schon durchaus sehr unterschiedlich Und wir regulieren sie auch nicht weil wir schon auch glauben so wie in der reihenwirtschaft auch Was am Ende an Ergebnis auch an Gewinn rauskommt, ist etwas das... Das ist dann eben auch dem Erfolg des Unternehmens zuzuschreiben.
00:31:15: Da wollen wir nicht eingreifen!
00:31:18: Was wir aber sagen is', Wir müssen Rahmenbedingungen setzen, dass eben auch für die Verzinsung des eingesetzten Kapitals auch nicht zu viel Rendite veranschlagt werden kann sondern nur eine von der wir davon ausgehen, dass einerseits Investitionen gesichert sind und andererseits der Verbraucher nicht zu sehr belastet wird im Vergleich mit anderen Gütern, die er sozusagen am Markt erwirbt.
00:31:45: Und deshalb setzen wir eben auch die sogenannte Eigenkapitalverzinsung und die Fremdkapital-Verzinsungen fest.
00:31:52: Gibt es immer große Diskussionen?
00:31:54: Die sind aber dann am Ende wiederum nur ein Hebel dafür was kommt hinten raus als Ergebnis und auch als Gewinn an handelsrechtlicher Rendite?
00:32:03: also Wir schauen da drauf, wir sehen die großen Unterschiede.
00:32:08: Wir sehen das die Netzbetreiber im Durchschnitt auch eine durchaus anständige Handelsrechtliche Indiebte erreichen.
00:32:17: Das ist aber nichts wo wir unsere Regulierung darauf setzen sondern wir setzen sie sozusagen in den Input-Faktionen Und zunehmend auch bei der Frage, welche Qualität kommt denn hinten raus?
00:32:29: Das ist unser
00:32:29: Augenmerk.
00:32:30: Ja und ich denke mal ein wichtiger Punkt wäre sicherlich auch an Effizienzsteigerung zu arbeiten.
00:32:33: Es waren ja gar nicht von der technischen Seite sondern eben doch dass wirklich die gleiche Abrechnungssoftware benutzt wird.
00:32:38: Wir haben als Vermarkter von Strom wir haben wirklich mit so viel unterschiedlichen Abrechennungsthematiken zu tun.
00:32:47: Das ist eine Vollkatastrophe für uns.
00:32:48: Das kostet unglaublich viel Zeit und Geld!
00:32:51: Ja, das wissen wir – ich glaube da ist auch noch viel Potenzial.
00:32:53: Wir haben in den letzten Jahren sehr viel darüber diskutiert, wie weit wird der sogenannten Effizienzvergleich, den wir durchführen über die Netzbetreiber auch etwas anschärfen können?
00:33:01: Das haben wir jetzt vor, das setzen wir jetzt um aber damit bekommt man nicht alle Effizenzpotenziale wirklich in den Griff.
00:33:12: Wir kommen vielleicht gleich noch drauf.
00:33:13: Wir müssen eben auch beim Thema Digitalisierung ganz schnell viel weiterkommen und ich glaube, wenn wir all das was wir an Herausforderungen im Energiesystem jetzt haben wirklich stemmen wollen dann Und jeder Netzbetreiber beauftragt für diese Prozesse immer einen eigenen IT-Dienstleistern.
00:33:33: Dann ist es erstens ineffizient und zweitens gibt es diese Masse an Energiedienstleisern gar nicht.
00:33:37: Was ist Ihre Idee an dieser sehr spannenden Stelle?
00:33:40: Ich glaube,
00:33:40: dass jeder Netz Betreiber gut daran tut und das tun ja auch sehr viele sich zusammenzuschließen, sich zu überlegen wo sind Systeme schon erfolgreich eingeführt, wo muss ich sozusagen Dinge nur kopieren?
00:33:54: Wie komme ich auch bei Betriebsmitteln zu einer stärkeren Standardisierung?
00:33:59: Da sehen wir viel Bewegung, da sehen wir auch Unterstützung der Verbände.
00:34:03: Viele Netzbetreiber wollen das auch weil sie sehen wir es macht gar keinen Sinn wenn wir unsere eigenen technischen Standards erfinden und so weiter.
00:34:10: Da ist gerade viel Bewegungen und wir hoffen durch die Regulierung da eben auch ein bisschen den Schwung ein System zu bekommen.
00:34:19: Jetzt ist es ja so, die Bundesnetz ist jetzt schon ein zwei Jahre her.
00:34:22: vermutlich hat die Bundesnetzagentur auch veröffentlicht.
00:34:26: Die Zahlen, die Netzbetreiber gemeldet haben für den prognostizierten Netzausbau da kommen die immer öffentlich kazitiert werden.
00:34:32: Da kommen immer die dreihundert Milliarden im Verteilenetz und vierhundert Millionen im Übertragungsnetz zu grob geschätzt raus.
00:34:39: aber das ist nicht berücksichtigt.
00:34:41: eben Intelligenz im Netz dass man sozusagen auch netzausbauch vermeiden kann.
00:34:45: unter Umständen Gibt es denn da Anreiz für die Netzbetreiber?
00:34:50: Und weil, da gibt's ja sogar ein Paragrafen.
00:34:52: Für Paragraph vierzehn D absatz sieben wenn mich nicht alles täuscht wo das drin steht und Da hört man ja relativ wenig an dieser stelle ach fragen Sie danach passiert er irgendwas?
00:35:05: also Natürlich haben über die über auch über den Effizienzvergleich Die netzbetreibereinanreiz tatsächlich auch zu kostensparenden maßnahmen zu kommen.
00:35:15: dass ist so.
00:35:17: Sie tun das auch, weil sie nämlich ja auch sieht man ja auch wenn sie es gut machen eine höhere handelsrechtliche Rendite erreichen.
00:35:24: Also diese Möglichkeiten werden durchaus genutzt.
00:35:29: wir glauben nur dass die Möglichkeiten der Nutzung von von Daten und Beobachtbarkeit im Netz dass die noch nicht ausreichend genutzen werden weil eben auch die technischen Möglichkeiten teilweise noch nicht eingesetzt werden.
00:35:42: Die Durchdringungen mit Smart Mietern ist eben noch lange nicht so, wie sie auch der Gesetzgeber vorgesehen hat.
00:35:50: Viele Netzbetreiber sozusagen fahren eher mit dem Blick in den Rückspiegel als mit einer guten Sicht nach vorne und ich glaube dass darin viel Potenzial liegt wirklich zu sehen an welchen Stellen muss sich denn tatsächlich mein Netz ausbauen?
00:36:07: Und wo kann ich durch andere Möglichkeiten vielleicht auch vertragliche Regelungen mit den Kunden.
00:36:16: Wir haben zum Beispiel eben diesen Vierzehn-A-Mechanismus, auf denen wir noch kommen möglicherweise Anreize zu setzen, dass auch die Kunden nicht voll einspeisen in bestimmten Situationen.
00:36:28: Wo kann ich denn da zu einer Dämpfung kommen?
00:36:30: Dazu brauche ich aber Daten, da brauchte ich Beobachtbarkeit im neuen Netz und das alles braucht Digitalisierung.
00:36:41: baut der teilweise sogar selber Netze, wenn ihr Anlagen baut.
00:36:46: Bekommt ihr dann eigentlich auch die zugesicherte Rendite?
00:36:49: Nee definitiv nicht!
00:36:50: Das ist einfach ein Teil von unserem Geschäftsmodell.
00:36:53: also wenn wir die Chance haben um einen Umspannwerk zu bauen da von der CNNKV oder machen wir das?
00:36:59: Wir haben mittlerweile vierzig Umspannenwerke, die uns gehören.
00:37:03: Also wir sind schon relevant in der Infrastruktur und aus meiner Sicht vielleicht auch nicht unbedingt der Sinn, dass wir die Investitionen auch direkt tätigen.
00:37:15: Wir machen das gerne weil wir natürlich auch die Chance haben jetzt mit dem Thema Batterieüberbau und auch Wind irgendwie anzuschließen.
00:37:21: d.h.,
00:37:21: die Werteiltigkeit von so einem Umspannwerk ist natürlich erstmal da.
00:37:26: aber ein Großteil dieser Netzauspaarkosten oder nicht ein Großteil aber ein signifikanter Bestandteil kommt schon auch von den Betreibern.
00:37:34: Das ist relativ klar.
00:37:38: In unserer Branche hört man ja immer wieder Die Netzbetreiber brauchen mehr Druck, Anreiz oder Druck ist ja dann eigentlich egal.
00:37:47: Also sei es jetzt bei der Frage von Netzanschlüssen, sei es das bei der Fragen vom Smart-Meter Rollout gibt es eigentlich schon Sanktionen gegen Netz Betreiber wenn da irgendwas nicht funktioniert?
00:37:58: Also gerade bei der Frage Smart-mietereinbau haben wir jetzt tatsächlich uns entschlossen auch vorzugehen gegen die entsprechenden Quoten nicht erreicht haben.
00:38:09: Wir haben mehr als vierhundert Verfahren eröffnet, wir haben auch Verfahren wieder eingestellt bei denen die Netzbetreiber uns zugesichert haben.
00:38:16: Entweder sie haben uns noch nicht die aktuelle Daten geliefert oder sie kommen jetzt sehr schnell zu dem geforderten Rollout.
00:38:23: Aber wir haben eben auch sehr viele Netzbetreiber, die haben quasi noch nicht angefangen mit dem Smart Meter Rollout und gegen diese gehen wir jetzt ordnungsrechtlich vor.
00:38:31: Und da werden möglicherweise auch eben Zwangsgelder angedroht und auch vollstreckt wenn die Netzbettreiber eben tatsächlich ihre Ziele dann in den nächsten Monaten nicht erreichen.
00:38:44: Teilweise sehen wir Ergebnisse von Netzbetreibern, die ganz konkrete Pläne vorlegen und sagen so ja.
00:38:51: Wir haben nicht alles erreicht aber wir haben folgenden Einführungsplan den sichern wir euch zu.
00:38:56: Wir werden in den nächsten Monaten viel besser unterreichen die Quote und dann sagen wir auch gut das ist wunderbar.
00:39:01: und dann stellen wir die Verfahren noch ein.
00:39:03: da sieht man schon Ergebnisse tatsächlich aber natürlich noch nicht bei allen vierhundert.
00:39:07: soweit
00:39:08: wir stellen halt wirklich von der Praxis her fest Aktuell ist es so ein Drittel der Verteilungsbetreiber haben total Lust, mit denen macht uns auch wirklich Spaß zu arbeiten.
00:39:18: Die selber auch mit Ideen kommen.
00:39:19: also die Idee Schwarzstaatfähigkeit irgendwie auch mit reinzubringen um da auch nochmal die Netzkosten zu reduzieren.
00:39:26: das ist hoch spannend.
00:39:27: Ein Drittel stellen wir fest ist eher ein bisschen überfordert.
00:39:30: Das sind sicherlich kleinere Stadtwerke, die dann auch vielleicht nur einen Mittelspannungsprofi im Team irgendwo haben.
00:39:36: Es ist einfach so, sie haben auch Schwierigkeiten natürlich Gutes Personal zu finden.
00:39:41: aber ein Drittel muss man ans klar sagen verweigern sich komplett wo wir auch juristisch gegen vorgehen müssen und das kann es nicht sein.
00:39:49: Deshalb bin ich in meiner Meinung alles was auch jetzt vorgeschlagen ist ob von Frau Reiche der Netzplan oder wie auch immer Die würde ich alles unterschreiben wenn es harte Sanktionen gegen die Verteilung des Bedarfes gibt.
00:40:00: Gibt es da eine Diskussion bei Ihnen intern, ob man dann noch anders vorgehen kann?
00:40:04: Also wir haben jetzt eben an zwei Punkten gesagt Wir greifen jetzt durch indem wir auch Verfahren öffnen.
00:40:09: das ist einmal der Smart-Meter Rollout und das ist anderes als Die Frage der Umsetzung dieses vierzehn A also tatsächlich gestaffelte zeitlich gestafflte Netzendgelde einzuführen.
00:40:21: Da haben wir jetzt Verfahren gegen zwei Netzbetreiber eröffnet untersuchen jetzt tatsächlich natürlich viel stärker, wie es steht mit der Umsetzung.
00:40:30: Wie ist umgesetzt?
00:40:31: Ist auch tatsächlich sinnhaft umgesetzt?
00:40:34: weil wir auf der Niederspannungsebene mit einer differenzierten Bepreisung von NetZend gelten weiterkommen müssen und deshalb muss dieses Fürzehn-Ahrmodul umgesetzt werden.
00:40:44: und sie haben völlig recht Es gibt Netzbetreiber die das pünktlich gemacht haben.
00:40:49: also es geht Und deshalb ist für uns jetzt einfach der Punkt erreicht, wo wir sagen – wo wir doch durchaus eine relevante Anzahl von Netzbetreibern haben, die es machen.
00:40:59: Gibt es quasi keine Entschuldigung mehr?
00:41:02: Es nicht zu machen!
00:41:03: Das gab es vielleicht für einen Zeitraum, wo noch bestimmte Sachen nicht klar waren und wo wir auch gesehen haben kaum einer schafft das.
00:41:08: Aber da sind wir jetzt drüber weg.
00:41:14: mit Zwangsgeldern zu operieren.
00:41:18: Das ist auch wahnsinnig aufwändig, das ist nicht das was wir uns aussuchen und wir machen es.
00:41:21: aber wenn's sein muss... Was wir jetzt möchten, ist über das was wir Qualitätsregulierung nennen auch viel mehr Transparenz zu machen.
00:41:30: Welcher Netzbetreiber ist eigentlich wie schnell?
00:41:32: Wie gut, wie serviceorientiert?
00:41:34: Wer schafft es sehr schnell Anlagen anzuschließen?
00:41:37: Wer braucht wirklich sehr viele Tage fast Monate dafür?
00:41:42: Aber
00:41:42: folgt aus dieser Evaluation dann was?
00:41:44: weil sonst kannst du den Netz betreiben ja fast wieder egal sein.
00:41:47: also ich glaube schon dass wenn diese Zahlen transparent werden, auch innerhalb von Kommunen mit Stadtwerken eine Diskussion anfängt.
00:41:56: Warum denn?
00:41:57: Warum
00:41:58: schaffen wir das nicht schneller?
00:42:00: Weil der Kunde dann auch tatsächlich sieht ja ich lebe möglicherweise in einem Netzbereich da klappt das irgendwie nicht und dann werden Fragen gestellt und dann kommt man in die Diskussion und das würde ich schon sagen ist ein Erfolg dann schon mal des in den entsprechenden Kommunen klar wird, irgendwie stimmt da was nicht oder ist eben auch ganz klar gesagt werden wir sind gut.
00:42:21: Wir schaffen das.
00:42:22: Das sieht man auch an unseren Zahlen.
00:42:25: Wir streben an, dass tatsächlich auch zu monetarisieren, d.h.
00:42:28: auch Bonus Malus Systeme daraufzusetzen.
00:42:31: dafür brauchen aber wirklich gute Daten und wir müssen das Ganze auch recht sicher gestalten.
00:42:36: Und die erste Datenerhebung oder jetzt die zweite Da sehen wir, dass wir noch Lübden haben.
00:42:42: so wir werden bald die kompletten Daten veröffentlichen.
00:42:46: Da wird ganz viel Diskussion geben.
00:42:48: von Ihnen bestimmt auch, dass die Datenqualität noch nicht so groß ist aber wir daran müssen jetzt eben arbeiten.
00:42:57: Ein Punkt wo man das immer hört mit dem Druck es ja auch der punkt flexible Netzanschlussverträge Ja, mindestens wahrscheinlich ein bisschen länger schon.
00:43:06: Wirklich eine der großen Themen gerade bei den Batteriespeichern dass man einen Anschluss bekommt wenn man bestimmte Einschränkungen zulässt.
00:43:13: Das ist eigentlich so gedacht das es vorläufig sein muss.
00:43:16: manchmal wird's aber auch so gemacht dass es permanent ist.
00:43:18: jetzt hat EON vier sogenannte Standard FCA´s Flexible Man vergisst ja manchmal, was die Abkürzung bedeutet.
00:43:30: Vorgestellt.
00:43:32: das führt schon zu relativ großen Streitgrade in der Branche.
00:43:36: ohne jetzt auf diese Details dieser Vorschläge anzugehen An welcher Stelle oder sehen Sie dann Bedarf, dass die Bundesnetzagentur reguliert?
00:43:45: Also wie könnte sie regulieren.
00:43:46: Weil man will ja jetzt auch nicht das die Bundesnetzagentur festlegt bundesweit muss die Rampen mit der man einen Batteriespeicher laden darf.
00:43:55: Darf nicht größer als X, kleiner als X sein oder sowas.
00:43:59: Das ist sehr unterschiedlich.
00:44:00: ein Netz betreiben was haben Sie davor?
00:44:03: Also tatsächlich glaube ich muss man jetzt sich erstmal anschauen, welche FCA's gibt es denn und welche sind tatsächlich so dass sie das eigentliche wirtschaftliche Verhalten von Akteuren auch wirklich so einschränken, dass es nicht mehr sinnvoll ist.
00:44:20: Wenn also FCAs sozusagen nur ein anderes Wort sind für ich lasse dich nicht ans Netz dann ist das keine Lösung.
00:44:28: Wir wollen ja wirklich durch FCA verschiedene Akteure Sie haben eben das gesagt die gar nicht die ganze Kapazität brauchen und gar nicht über das Jahr die Kapazitäten komplett ausschöpfen müssen, dass sie eine Einigungsmöglichkeit haben mit dem Netzbetreiber.
00:44:45: Und das halten wir wirklich sinnvoll.
00:44:47: Gleichzeitig kann für uns ein FCA auch nicht heißen, dass der Netzbetrieber sagt ja dann muss ich auch nicht mehr ausbauen.
00:44:55: Na?
00:44:55: Weil wir wollen Ja!
00:44:56: Wir wissen ja... Der Anschluss geht weiter, es kommen weitere Akteure.
00:45:00: Die Akteuren wollen vielleicht auch ihre Arbeit, ihre Kapazität ausweiten.
00:45:06: Das heißt also... Aus meiner Sicht dürfen die FCAs nicht dazu führen, dass die Netzbetreiber sagen wir schließen jetzt nur noch FCA's und dann legen wir die Hände in den Schoß.
00:45:14: Aber das andere Problem ist ja, dass man als Speicherentwickler gar keine Chance hat... Da gibt es keinen Markt, ein Monopolist macht auch Sinn bei Leitung dem Netzliegen.
00:45:23: aber das Problem ist Ja, dass der Speicher-Entwickler keine Chance hatte jemand anderen zu gehen sondern darauf angewiesen sich mit dem Netzbetreiber zu einigen, wer der Netzbettreiber nicht darauf angewiesen ist es sich mit einem Speicherentwickler zu einigern und das macht Gefälle.
00:45:36: Wie kann man damit... gibt's eine Idee wie man das regulieren kann?
00:45:39: Also
00:45:39: ich glaube schon dass es es gibt ja gute Beispiele von Einigung von Speicherbetreibern mit Netzbetreibern wo auch die Speicher Betreiber sagen damit kommen wir gut zurecht.
00:45:51: Dass wir bestimmte Rampeneinschränkungen haben is ok dass wir zu bestimmten Definierten, da sind wir wieder bei Planbarkeit definierten Zeitpunkten nicht die ganze Kapazität ausschöpfen.
00:46:02: Das ist okay!
00:46:04: Aber wenn das für die allermeiste Zeit im Jahr, wenn wir da frei sind dann können wir darauf eingehen.
00:46:09: also es muss schon darum gehen Dinge festzulegen, die nicht gehen ... die das wirtschaftliche Verhalten von Akteuren wie Speichern so einschränken, dass sie nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können.
00:46:21: Und das müssen wir jetzt eben rausdestillieren?
00:46:25: Ich denke es ist wichtig auch... Das du hast eben schon gesagt, das ist halt momentan wenn Leon Netze sagt Wir haben jetzt einen FCA und den könnt ihr runterladen.
00:46:33: Punkt!
00:46:34: So funktioniert die Welt aber nicht.
00:46:36: Es muss bilateral oder ich sage mal mit den Banken trilaterale eigentlich irgendwie eine Lösung gefunden werden.
00:46:41: Dass es vielleicht ein Grundvertrag gibt völlig okay.
00:46:45: Und das dahinter, denn wie bei jedem normalen kommerziellen Vertrag die Bedingungen hintergestellt werden, die dann eben regional bezogen sind?
00:46:52: Ich glaube da sind wir alle d'accord.
00:46:54: aber wenn ich Herrn Birnbaum sehe dass er jetzt bekannt gibt man hat jetzt einen FCA und den können man runterladen aus meiner Sicht ein völlig falscher Weg.
00:47:03: Also wie kriegen wir es eigentlich hin, dass wir bilateral-trilateral das
00:47:06: lesen können?
00:47:06: Ich glaube, das ist ein wesentlicher Punkt der eben auch für die Bundesnetzagentur ganz wesentlich.
00:47:12: Weil da geht es um die Frage wird das diskriminiert.
00:47:16: Habe ich als der eine Akteur schlechtere Bedingungen als der andere und ist das Ganze auch im Bundesgebiet einigermaßen gleich verteilt?
00:47:23: oder nur weil ich an dem einen Ort bin bei dem einen Netzbetreiber habe ich schlechtere Chancen anderen Netzgebiet, das kann es nicht sein.
00:47:31: Das heißt Mindeststandards müssen wir glaube ich am Ende als Bundesnetzagentur auch festlegen oder Leitlinien wie auch immer.
00:47:38: Wir müssen auf jeden Fall zu einer Vereinheitlichung kommen wo jeder der ans Netz will auch sagen kann okay ich werde insofern geschützt als dass sich da ans Netz gehen kann.
00:47:48: bestimmte Einschränkungen muss ich hinnehmen.
00:47:51: aber wie gesagt Ich kann trotzdem Am Stromarkteil nehmen, ich kann die Volatilität ausnutzen.
00:47:57: Ich kann auch auf bestimmte Netzsituationen reagieren meinen Beitrag zum System leisten und kann trotzdem noch wirtschaftlich arbeiten.
00:48:05: das muss das Ziel sein.
00:48:06: Aber das heißt sie müssten ja schon so was wie maximal Limitation festlegen oder sowas.
00:48:11: Möglicherweise kommen wir dazu aber die Diskussion haben wir doch nicht angefangen
00:48:15: Aber die Diskussion auf der Arbeitsebene funktioniert.
00:48:17: Sie haben eben auch dieses Thema Rampen in Norddeutschland, SH-Netz mit Ecostore.
00:48:22: Georg war ja auch hier bei uns in der letzten Runde da wurde das ja besprochen und da merkt man schon wenn man sich auf der fachlichen Ebene austauscht dann findet man da eine Lösung.
00:48:32: Und ich denke das ist auch der Weg den man dann auch fahren kann und man lernt ja auch dazu.
00:48:36: Wenn auf einmal im der Rampenfahrplan nicht funktioniert muss man sagen Lieber Betreiber, lass uns mal hinsetzen und überlegen wie wir es besser machen können.
00:48:45: Wobei es gibt ja auch Entwickler die zu uns lesen und zu uns kommen und dann sagen naja Es gibt Ja auch Netzbetreiber die jetzt nicht vollkommen anwandelt sind.
00:48:53: das heißt da gibt's eine entwickt oder meinetwegen sogar im konzern.
00:48:56: Da gibt so ein Konzern auch ne Speichereentwicklungsfirma.
00:48:59: Die haben natürlich einen anderen Rat zu dem Netzbetreibe als ich als netzend als unabhängiger Entwickler.
00:49:07: Was weiß ich, warum ich jetzt diesen FCI kriege und was kriegen die für einen?
00:49:11: Ist so etwas, was sie kontrollieren können.
00:49:15: Es ist schwierig zu kontrollieren aber natürlich wäre das ein Verstoß eben auch gegen nicht diskriminierendes Verhalten.
00:49:22: Das ist eine Fragestellung.
00:49:23: da kann man dann den Missbrauchsantrag stellen, aber das ist natürlich schwierig über so ein Instrument.
00:49:28: Ja aber ich glaube medial kann man schon was machen.
00:49:30: also ich würde erst mal die Lanze brechen.
00:49:33: Da gibt es Fälle ja immer wieder auch aufpoppen Aber es ist eigentlich viel weniger als gedacht, sag ich jetzt mal so.
00:49:41: Also wir fallen vielleicht eine Hand voll ein wo es in Überschneidung gibt, wo man mal an Bandling noch einmal diskutieren könnte.
00:49:48: aber da seid ihr jetzt, da gucke ich dich an Michael die Medien schon aus sehr stark dagegen zu schießen.
00:49:54: das klappt auch ganz gut und sowas wie einzelweilige verfügungen kann man auch nutzen.
00:49:59: Wobei,
00:49:59: ich meine ihr klagt jetzt, klafft gegen Netzbetreiber?
00:50:02: Ich versuche das mal hier so ein bisschen... Das macht
00:50:05: man ungern.
00:50:06: aber man versucht natürlich bilateral sehr ernst auch darüber zu sprechen dass wir auch das ist auch ein scharfes Schwert auch nutzen können und das versuchen wir natürlich zu vermeiden.
00:50:16: in den meisten Felden klappt das auch.
00:50:18: Aber das sind denn so banale Sachen wie gar nicht antworten das geht halt gar nicht So und da versuchen wir schon gehen anzugehen.
00:50:25: Ich meine das andere, was man oft hört ist ja, dass man oft als Entwickler auch schon sehr stark in Vorleistung gehen muss.
00:50:32: Also sei es jetzt bei der Flächensicherung, sei es bei der Genehmigung oder mit Baugenehmigungen.
00:50:37: Oft muss man jetzt für die finale Investitionsentscheidung und die, die man jetzt braucht eine Vertrauenschutzbezügliche der Netz entgelten zu haben, muss man ja auch schon Komponenten bestellen.
00:50:47: Und das teilweise ohne dass man weiß, was für einen FCA einem der Netzbetreiber hinterher vorlegt Verhandelt manchmal ja verhandelt, manchmal vielleicht vorlegt.
00:50:56: Das ist ja eine Situation die ist ja eigentlich nach gesunden Menschenverstand nicht ganz richtig.
00:51:02: Naja es muss vor allem glaube ich also wie gesagt es muss diskriminierungsfrei sein und der Anbieter muss vorher wissen auf was er sich einlässt.
00:51:09: Ja das muss vorher glaube ich klar sein.
00:51:11: wenn du ans Netz willst dann muss das und dass und das vorliegen dann kann ich mich darauf einrichten.
00:51:16: das muss dann auch für jeden gelten und es kann auch Bedingungen geben wo die Bundesnetzagentur sagen muss ne das ist zu viel.
00:51:22: Aber so wie ich das verstände verstehe ist, dass ja beim groben Augenblick nicht der Fall.
00:51:26: Dass man das vorher weiß weil die... Weil man kriegt den Netzanschluss zu sagen und dann dauert es eine Weile bis man den FCA kriegt Und jetzt mit dem Vertrauensschutz muss sie relativ schnell sein?
00:51:37: Absolut!
00:51:37: Das
00:51:37: heißt da muss man eigentlich ein bisschen pokern oder...
00:51:41: Absolut und das ist natürlich das unternehmerische Risiko wieder was wir auch tragen.
00:51:45: Das heißt wir arbeiten natürlich an fünfzig, sechzehundert Projekten gleichzeitig und da passiert mal das welche hinunterfallen.
00:51:51: aber Das ist natürlich bei so einer One-Menschow sehr schwierig.
00:51:54: Bei größeren Unternehmen, die in der Regel sich breiter aufstellen, ist das wieder machbar.
00:51:59: Gibt es da noch eine Idee was die Bundesnetzagentur tun könnte?
00:52:02: Ich glaube, dass wir insgesamt bei der Vergabe von Netzanschlusskapazitäten – da ist ja auch viel diskutiert worden.
00:52:08: Da wird wahrscheinlich auch der Gesetzgeber tätig.
00:52:12: Das ist ein Feld, das wir noch mal bearbeiten müssen.
00:52:16: Die Übertragungssensbetreiber machen jetzt den sogenannten Reifegradverfahren.
00:52:19: aber auch auf der Verteilenebene müssen wir die Frage neu diskutieren nach welchen Kriterien wirklich verteilt?
00:52:26: Und sind die Kriterien klar?
00:52:29: Sind sie berechenbar, weiß man.
00:52:30: Kennt man die vorher und sind die eben diskriminierungsfrei?
00:52:34: Da wird es glaube ich auch mal eine Diskussion geben.
00:52:36: ist das dann auch auf Verteilenezbetreiber sowas wie ein Reifekradverfahren.
00:52:41: Sind die Kritéen dafür klar?
00:52:43: da ist auch noch viel Raum für Diskussionen und viele kommen auch zu uns bitten auch darum, dass wir sagen so also dem Rahmen halten wir das zu für zulässig und im anderen Rahmen halten mir das nicht.
00:52:57: Ich glaube die Koordination gerade auf der übertragenes Netzbetreiber Seite funktioniert eigentlich gut muss ich sagen.
00:53:02: Auch da glaube ich kann man sehr sehr gut steuern indem man eben neben diesem Reifegrad verfahren objektiven Betrachtung, wo das Projekt steht.
00:53:13: Sondern auch noch eine Bürgschaft irgendwie mit auf den Tisch legt so dass man eben nicht dreißig Anfragen einfach nur raus schickt und dann ist der Übertragungsnetzbetreiber oder der Feinderteilnisbetreber komplett damit zu sehr beschäftigt.
00:53:24: ich glaube da kann man auch noch einiges machen.
00:53:27: Wir haben noch ganz, ganz viele Punkte eigentlich.
00:53:29: Aber wir müssen mal zu Ende
00:53:30: kommen.".
00:53:31: Aber du hattest noch eine Frage... Ja
00:53:33: klar!
00:53:34: Die spannende Frage was passiert ab Dezember?
00:53:38: Also Herr Müller, Klaus Müller amtzeit geht ja zu Ende.
00:53:41: Das ist der Präsident
00:53:42: also.
00:53:42: Genau wie geht's da weiter?
00:53:44: Also aber rein Interesse halber hat als ich glaube die Bundesnetzagrantur hatte in den letzten zwei Jahren einen sehr guten Job gemacht sind auf dem richtigen Weg.
00:53:54: aber wie geht es weiter?
00:53:55: Ich kann Ihnen dazu nichts sagen.
00:53:58: Wir haben ja einen Beirat der Bundesnetzagentur, der wählt den Präsidenten und auch die Vizepräsidentinnen oder Präsidenten.
00:54:07: Und die werden wir darüber befinden.
00:54:09: wer soll die Bundesnetzagentur weiterführen?
00:54:11: Aber
00:54:11: gibt es da so eine Art Vorschlagsverfahren?
00:54:13: wird dann wieder irgendwie auf aus welchem Bundesland kommt er geachtet wie das ein bisschen beim Bundespräsident ist.
00:54:20: Aus welcher Partei spielt das eine Rolle?
00:54:23: Das liegt alles in den Händen des Beirats.
00:54:28: Aber der muss ja sozusagen ab Dezember, muss ein neuer Name irgendwo da sein dann?
00:54:33: Also es wird hier jetzt viel spekuliert aber ich bin mir sehr sicher dass die Verantwortlichen da sehr verantwortungsvoll mit dieser Frage umgehen und rechtzeitig klären.
00:54:44: Und als allerletztes möchte ich gerne noch fragen wir hatten vorher über die Stromkosten gesprochen das sie relativ groß sind.
00:54:51: viele Viele Punkte, die jetzt da reinspielen haben wir diskutiert.
00:54:55: Gehen Sie davon aus dass die netzbezogenen Stromkosten irgendwann wieder sinken werden in Deutschland?
00:55:03: Das ist eine schwierige Frage!
00:55:04: Wir arbeiten dran.
00:55:05: ich fürchte die nächsten Jahre wird es eher zu Steigerungen kommen müssen.
00:55:09: Vielen vielen Dank an Barbie Haller, Barbie Halle Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur Stefan Müller, CEO von Enner Park.
00:55:17: Toll dass sie da waren.
00:55:21: Das war der vierte Podcast unserer Reihe Stimmen der Energiewende, den Stefan und ich gemeinsam moderieren.
00:55:27: Und denen Sie im Stream der PIVI Magazine Podcast finden!
00:55:30: Wenn er Ihnen gefallen hat, liken Sie uns gerne auf den entsprechenden Plattformen und sie können auf unserer Webseite www.pv-magazine.de alle unsere Podcasts finden und auch unseren kostenfreien täglichen Newsletter abonnieren und auch unsere kostenpflichtigen Magazinen kaufen, die noch mehr Hintergrundinfos enthalten.
00:55:50: Vielen vielen Dank fürs Zuschauen und fürs Zuhören!
00:55:53: Tschüss.