pv magazine Deutschland

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00:00:05: Die Fassade hat ein sehr gleichmäßiges Erzeugungsprofil, das heißt wir haben nicht mehr diese typische Glockenform.

00:00:15: Im Sommer ganz viel Energie und im Winter ganz wenig, sondern wir haben fast jeden Monat im Jahr annähernd gleiche Erträge.

00:00:24: Ich habe deutlich höhere Ertränge im Winter.

00:00:26: Das heißt in Kombination mit Wärmebumpen hat man natürlich da schon Ertragsvorteile und Eingverbausvorteil.

00:00:32: Und wenn man sich den Quadratmeterpreis von einem Photovoltaikmodul ausrechnet, dann sind wir teilweise billiger als solche Kunststofffassadenplatten und teilweise deutlich günstiger.

00:00:44: Ich würde aber ganz gern nochmal dem Blick auch auf eine relativ neue Erscheinung lenken, das sind die Ladestationen.

00:00:49: Dort wird jede Kilowattstunde gebraucht, die man lokal bekommen kann.

00:00:52: Es wird immer mit Speichern kombiniert so dass jeder Kilowattschunder, der die Photovoltak dort bringt, sofort sozusagen in den Speicher.

00:00:59: geladen werden kann und unmittelbar verkauft werden kann.

00:01:02: Zugleich hat man eben den Effekt, man hat eine Überdachung.

00:01:04: die Kunden wenn ich nass sehe Autos werden nicht naßt Und ein Teil des Stromes kommt von da oben über ihn aus der Sonne.

00:01:10: Solange dieses Markzegment Fasare und Überkopfanwendungen nicht exponentiell wächst wird es für die großen Hersteller einfach uninteressant weil einfach zu viel Wissen investiert werden muss zu viel Zeit investiert werde muss und natürlich auch die Kosten.

00:01:29: Guten Tag und herzlich willkommen zum PV Magazine Podcast.

00:01:32: Ich bin Conjela Lichner, Redakteurin bei PV Magazine.

00:01:36: Wir sind am Alltag oft umgeben von Glas, Glasfenster, Glasfassaden, Vordächer Bushaltestellen, Häuschen.

00:01:45: Und all diese Glaselemente sind zum Glück sehr sicher und es passiert nur ganz selten mal ein Unfall bei dem Glas bricht und Splitter vielleicht Passanten verletzen.

00:01:54: Diese Unfälle sind zu selten weil Glasdächer und Fassaden mit Sicherheitsglas gebaut werden müssen und bevor ein Bau-Element in den Handel kommt muss es eine bauaufsichtliche Zulassung durchlaufen.

00:02:05: Für Photovoltaikmodule gilt das eigentlich nicht zum einen verklebtes und auch das Modul auf dem Dachau fliegt.

00:02:12: Und man davon ausgeht, dass jetzt die Splitter nicht beliebig herumfliegen.

00:02:17: aber immer häufiger nutzen Kunden Photovoltaikmodule um damit ihre Sonnenterrasse zu überdachen.

00:02:23: sie hängen sie an Balkons oder Fassaden oder Sie nutzen sie im größeren Maßstab für eine Überdachung von Parkplätzen.

00:02:30: was dann gilt und welche Sicherheit eine baueufsichtliche Zulassung dem Bauherren und auch der Öffentlichkeit bietet, das wollen wir heute mal im Podcast besprechen.

00:02:41: Dafür habe ich mir zwei Gäste eingeladen.

00:02:42: zum einen Norbert Bezel.

00:02:44: er ist Head of BE-PV also verantwortlich für Bauwerk integrierte Photovoltaik bei Solarbad.

00:02:51: Herr Bezel hat schon im Jahr zwei Tausend Vier beim Unternehmen als Entwicklungsingenieur begonnen, war dann im Produktmanagement in der Forschung und Entwicklung.

00:02:59: Und im PV-Labor hatte da noch Unterbrechungen bei anderen Unternehmen und ist seit dem Jahr zwei tausend siebzehn zurück als erst als Director Product Management und jetzt als Verantwortlicher für die Bauwerkintegrierte Photovoltaik.

00:03:11: Ich freue mich dass er heute hier ist!

00:03:13: Hallo Herr Bezl!

00:03:13: Hallo

00:03:14: Frau Dichner vielen Dank für die Einladung.

00:03:16: ich freu mich ja auch.

00:03:17: Mein zweiter Gast ist aus Österreich.

00:03:19: Thomas Becker ist Geschäftsführer der ATB-Becker FotoVoltaik, das Unternehmen agiert als Fachgroßhandel und beschäftigt sich schon seit nineteenundachzig mit den Themen Fotovoltaik und Speicher und zählt damit zu den Pionieren in der Branche.

00:03:34: Thomas Becka ist seit zwei tausend sechs schon immer aktiv bei der Ausbildung, bei Studiengängen, als Speaker hat er Vorträge zum Thema Fotovoltaikspeicher und Energiemanagement.

00:03:46: Er ist außerdem Mitglied des Normengremiums in Österreich und Leiter der Arbeitsgruppe, Speicher, Minigridt- und Offgridtsysteme.

00:03:56: Und seit dem Jahr zwei Tausend Siebzehnte Vorstandsmitglied des Bundesverbands FutbolTag Österreich.

00:04:01: Hallo Herr Becker!

00:04:02: Hallo Frau Lichner vielen Dank für die Einladung.

00:04:05: bin gespannt auf das spannende Thema.

00:04:09: Ich finde es gut, dass wir heute zwei unterschiedliche Perspektiven haben.

00:04:12: Einmal die deutsche und einmal die österreichische aber sie beide kennen sich auch sonst.

00:04:16: Sie arbeiten auch miteinander ne?

00:04:19: Ja also von der ATB Becker und so.

00:04:22: dabei sind langjährige enge Partner und das ist nicht nur eine gute geschäftliche Beziehung, sondern auch sehr angenehme persönliche Bezierungen und wir schätzen den Beckers Kompetenz in allen Fragen rund um PV sehr.

00:04:34: Nicht nur für den österreichischen Markt, sondern generell ist das eine Bereicherung.

00:04:38: Noch ein Hinweis, Solarvat ist heute Initiativpartner des Podcasts.

00:04:52: So dann fangen wir gleich an mit dem rechtlichen Thema würde ich sagen.

00:04:56: Photovoltaikmodule brauchen normalerweise keine besondere bauaufsichtliche Zulassung.

00:05:00: sie können einfach auf Dächern installiert werden und auch die früher noch geltende zwei Quadratmeter Regel wurde ja abgeschafft.

00:05:08: aber für bestimmte Projekte über Kopfverglasung Fassadenanlagen benötigt man die Zulassung.

00:05:14: warum eigentlich Herr Bezel?

00:05:16: Die Photovoltaikinstallationen, die wir so meistens gewohnt sind also auf typischen Schräg oder Flachdächern.

00:05:21: Die sind in Deutschland ein regulatorischer Sonderfall.

00:05:25: wenn man in die Verwaltungsvorschriften technische Baubestimmungen reinschaut entweder auf Landesebene oder halt den Musterverwaltung Vorschrift, die das DEBT in Berlin erarbeitet und veröffentlicht und an denen sich die Landesverwaltung vorschriftern sehr eng orientieren dann findet man dort eine klare Abgrenzung PV-Module halt im Dachbereich installiert sind und ein innerhalb bestimmter Neigungsgrenzen, dann sind sie vom Nachweisen der mechanischen Standfestigkeit und Belastbarkeit befreit.

00:05:55: Und wenn das aber nicht so ist, sobald man zum Beispiel in die Vertikale geht also für Fassadenfotovoltaik

00:06:00: z.B.,

00:06:01: oder wenn es sich um eine Überkopfverglasung handelt, dann gelten halt andere Spielregeln.

00:06:09: Dann verweist die Verwaltungsschrift technische Baubestimmungen klar auf.

00:06:12: Die ist in der Konstruktivverglasbau.

00:06:16: Man muss nachweisen, dass sich ein Photovoltaikmodul verhält wie die Gläser oder diese Glasbauelemente für Anwendungen über Kopfverglassung horizontal oder vertikal Verglasung zugelassen sind.

00:06:32: Im Groben heißt es, man muss nachweisend, dass das Photovoltak-Modul sich wie ein Verbundsicherheitsglas verhält.

00:06:38: Diesen Nachweis führt man nicht für ein normales Photovoltaikmodul.

00:06:42: Eine Prüfung und Zertifizierung, die man so aus dem Rahmen der IEC-Prüfungen gewohnt sind, führen diesen Nachweisen davor nicht.

00:06:48: Deswegen muss man das separat prüfen lassen und eine Möglichkeit, die Solarbad in aller Regel wählt ist, dass man die Prüfungen hat... in einer Form macht, dass sie dann vom DBT, Deutsche Institut für Bautechnik in Berlin anerkannt werden und eine allgemeine baufsichtliche Zulassung für das konkrete Produkt ausgestellt wird.

00:07:09: Und das ist dann quasi die Genehmigung um in diese Anwendungen zu gehen in Deutschland.

00:07:13: Welche Projekte genau sind jetzt betroffen?

00:07:15: Also wie Sie sagten vertikale Aber zum Beispiel für Balkonsolaanlagen gilt es auch nicht oder

00:07:23: Nein, Balkonsolaranlagen sind nochmal eine andere Ausnahmefall.

00:07:26: Weil sie als sogenannte Stecker-Solargeräte nicht fest mit der Elektroinstallation des Gebäudes verbunden sind sondern entferntbar sind.

00:07:33: Deswegen gelten Sie quasi aus zusätzlicher elektrischer Ausrüstung und nicht als festverbaute Photovoltaikanlage.

00:07:39: Und deswegen gelten sie nicht als Vertikalverglasungen.

00:07:43: Das ist aus unserer Sicht auch aus der Sicht des DBT eigentlich so ein bisschen wie soll ich sagen... Eine Notlösung um die Verbreitung von Balkonsolar zu erleichtern, weil man kann kaum einem Endanwender einen interessierten Lion ohne vertiefte Kenntnis in Glasbauregeln verlangen oder von ihm verlangen.

00:08:04: Dass ja Glasbohrregeln bekannt sind und man dort irgendwie eine quasi fassadensichere PV-Installation macht das würde Pakon PV zum Erliegen bringen dann würde es schlicht nicht passieren.

00:08:15: Und um dass die Verbereitung zu erleistern und die Anwendung möglich zu machen sozusagen auf dem Kenntnis-Level eines interessierten Line, braucht man halt dort eine Regelung die das erlaubt.

00:08:27: und ist halt so getroffen worden.

00:08:28: in dieser Abgrenzung fest installierte Elektroinstallation oder Stecker Solargerät was sich entfernen lässt.

00:08:34: Deswegen Sonderpfeil!

00:08:36: Ja klingt ein bisschen widersprüchlich ne?

00:08:37: Die fest installierter Anlage muss besonders zugelassen werden und die nur lose am Balkon befestigte Anlage die muss nicht zu gelassen werden.

00:08:47: ja

00:08:48: Es ist technisch gesehen Widerspruch.

00:08:50: Es gibt halt wie gesagt Gründe dafür, dass man diese Regelung so getroffen hat.

00:08:55: wenn man es ganz streng durchdecklinieren würde wüsste man eigentlich sagen das ist nicht konsistent.

00:09:00: Herr Becker wie ist es in Österreich?

00:09:02: Ist das was wir sehen nur deutsches Sicherheitsdenken oder haben sie das auch?

00:09:07: Also es ist in Österreich sehr sehr ähnlich und das ist jetzt nicht ein deutsches Spezifikum sondern auch in Österreich hat man Ganz, ganz ähnliche Anforderungen leicht abweichend.

00:09:20: Das ist manchmal ein bisschen mühsam dass wir da immer noch keinen europäischen Standard haben was diese Zulassungen und Prüfungen angeht.

00:09:28: aber es geht eben darum das man dieses Gefährdungspotenzial ausschalten kann das einfach besteht wenn die Module nicht auf einem Flachdach oder Schreckdach sind.

00:09:39: Und es ist irrelevant ob das Modul aus Eigenversagen oder Fremdversagen oder Fremdeinflüssen zu Schaden kommt, es darf einfach nicht runterfallen.

00:09:48: Und genau da ist die große Herausforderung und wir müssen genauso diese Nachweise treffen.

00:09:57: Die allgemeinbar aufsichtliche Zulassung vom DPD ist für uns jetzt nicht rechtlich relevant aber die Prüfungen, die da implementiert sind auch für Österreich die entsprechenden Nachweise.

00:10:08: Das heißt wir müssen Restrackfähigkeitsnachweise erbringen.

00:10:12: Wir müssen den Nachweis erbringen, dass das Modul wie ein Verbundsicherheitsglas funktioniert was bei C ja vielleicht.

00:10:21: man meint jedes Modul wäre hätt TVSG Eigenschaften.

00:10:25: aber das Problem ist im Glasbau Laminationsmaterialien verwendet werden,

00:10:31: d.h.,

00:10:31: die ganzen Glasbau-Normen gehen auf BVB-Folien und in der Photovoltaik hat man früher EVA verwendete und jetzt Polyolefine.

00:10:41: Und eben weil die Glasbaunormen hier auf andere Materialdefinitionen zugeschnitten sind muss man dann diese Nachweise erbringen, dass zwei zusammenlamminierte Glasscheiben tatsächlich VSG sind.

00:10:56: Und bei uns wird es jetzt das Pendant zur DIN-Achzehn-Nullnur Acht, die Öonorm B-Cemun-Treißigsechzein.

00:11:04: Die ist sehr ähnlich aufgebaut aber wie gesagt ich glaube in allen europäischen Ländern sehr sehr ähnlich anzuwenden.

00:11:16: Jetzt mir moderne Solarmodule anschauen, dann wird ja auch das Glas immer dünner was dort verwendet wird.

00:11:24: Und jetzt habe ich gehört dass dann dieses Glas also je dünter es wird, desto weniger hat es sozusagen diese Eigenschaften von Sicherheitsglas.

00:11:32: Also das ist bei meinem Riss oder bei einem Bruch sehr klein zerbröselt.

00:11:37: Ist das so?

00:11:39: Das ist tatsächlich so...also das sogenannte Einschreitensicherheitsglass ganz kleinteilig zerbröselt, wie zum Beispiel in der Heck- oder Seitenschraube bei dem Auto.

00:11:48: Oder auch die Verglasung in der Duschkabine z.B.

00:11:51: sind ähnlich gebaut, Glastüren.

00:11:54: Die nennt man auch voll vorgespannte Gläser weil der eingefrorene Spannungszustand in diesen Gläsern eine bestimmte Höhe überschreitet.

00:12:03: Damit sind sie in paar Definitionen voll vor gespannt und die Charakteristik ist halt dass sie so kleinteilt brechen.

00:12:09: Im Bereich der Vertikal- und Überkopfverglasungen will man aber eigentlich gerade etwas anderes, wenn wir ein Verhalten haben.

00:12:16: Dass das Gras eher eine Gruppenstruktur bricht weil das wiederum den Zusammenhalt dieses Laminats und die sogenannte Resttragfähigkeit im Schadensfall verbessert.

00:12:29: Und deswegen ist dort ganz konkret die Anforderung Das ist Teil vorgespannter Gläser sein müssen.

00:12:34: Dafür gibt es sogar eine europäische und auch deutsche Norm, die dient EN-Ein eighteen dreiundsechzig, die genau beschreibt wie ein Buchbild eines solchen Glases auszuschauen hat.

00:12:44: Und dann muss für diese Module, die mittelsaueraufsichtigen Zulassung ausgestattet werden soll sollen auch nachweisen dass die Gläser genau in dieser Form brechen und nicht kleinteiliger brechen.

00:12:55: Dann ist dieses Glas nicht verwendbar.

00:12:57: Beziehungsweise kann man es dann zum Beispiel für Überklopfverglasung nicht einsetzen.

00:13:01: In der Fassade wäre es bedingt einsetzbar, aber nicht als Überkopfverglasung.

00:13:05: Da muss man halt sehr genau hinschauen.

00:13:07: und was die Dicke betrifft... Zum einen ja es gibt oder gab diesen Trend zu immer dünneren Gläsern also in der Photovoltaik sind.

00:13:16: wir haben jetzt überwiegend im Markt mittlerweile diese sogenannten Glas-Glasmodule das heißt vorne und hinten hier eine Glasscheibe.

00:13:21: Was anderes kommt eigentlich auch in diesem Überkaufbereich nicht wirklich infrage.

00:13:27: vielleicht dazu später noch mehr.

00:13:29: Standardmäßig sind die Photovoltaiklaser eigentlich zwei Millimeter dick.

00:13:34: Es gab einen Trend zu noch dünneren Gläsern bis zu einem Kilometer, das hat natürlich Vorteile gerade im Gewicht.

00:13:41: Die Module sind sehr schön leicht und lassen sich sehr gut händeln.

00:13:43: Aber ihre ich handele Widerstandsfähigkeit jetzt gar nicht erst mal aus dem Blick der Glasstaatung und der Glasbau Normans sondern einfach nur ganz praktisch.

00:13:51: Was hält so ein Modul aus an Schneelass zum Beispiel?

00:13:54: Die ist halt sehr, sehr eingeschränkt.

00:13:56: Diese Tragfähigkeit und deswegen sind aus unserer Sicht in unserer Perspektive solche Lösungen mit diesen extremen dünnen Gläsern irgendwie wieder auf den Rückzug.

00:14:04: Also die haben sich nicht wirklich im Markt auf breiter Front durchgesetzt.

00:14:08: in unsere Wahrnehmung Und in dem Bereich von dem wir heute hier sprechen spielen sie gar keine Rolle.

00:14:13: Es gibt sogar dort speziell sogar den erwiderten Trend zu dickeren etwas dickeren Gläserm.

00:14:20: Nur so nebenbei, unser neues Produkt wird auch mit einem drei Komma zwei Millimeter Glas ausgestattet sein.

00:14:26: Aus dem Grund heraus dass die Verformung des Glases für diese Anwendungen sehr eng reglementiert ist das da eben nach den Anforderungen der Glasbarnomen Glasstatik zu berechnen von PV-Modulen was nichts mit den mechanischen Belastungstests nach ESEe Standards zu tun hat sondern was es ein ganz anderer Ansatz ist.

00:14:44: und um dort diesen entsprechenden relativ geringe Verformungen einhalten zu können, braucht man halt für viele Anwendung einfach ein stärkeres Glas.

00:14:51: So simple ist es!

00:14:53: Wir bekommen ja eine Redaktion auch ab und zu anfragen welche Module sind überhaupt bauaufsichtlich zugelassen?

00:15:01: Und wenn man dann in die Liste vom DBT reinschaut, dann sind das immer gar nicht so viele.

00:15:06: Herr Becker Sie arbeiten mit Solava zusammen aber sie haben als Großhändler ja auch einen Marktüberblick.

00:15:12: was würden Sie sagen?

00:15:12: wie viel gibt's mehr als zehn?

00:15:16: Nein, ich würde sagen man kann das an zwei Händen ganz gut abzählen.

00:15:20: Es war aber nicht wirklich erstaunlich weil wir begleiten sollen die letzten Monate in diesen Zertifizierungsprozessen zu diesem neuen Modul und es ist unglaublich wie viel Aufwand da drin steckt und wie viele neue Überlegungen man anstellen muss um dann tatsächlich am Ende alle Zertifikate positiv abschließen zu können.

00:15:43: Und das ist jetzt etwas, was am großen Mainstream-Hersteller natürlich wahrscheinlich nicht sehr gut in seine Pläne passt.

00:15:52: Der möchte schnell viele Module fertigen, standardisiert fertigen.

00:15:57: Er möchte von seiner Rezeptur nicht abweichen und genau das hat man festgestellt – es ist gerade besprochen worden – das Thema Glas, das Bruchbild des Glases.

00:16:08: Wo bekommt man solche Gläser überhaupt her?

00:16:11: Da trennt sich die Spray vom Weizen dass es gar nicht sehr viele Glashersteller momentan gibt, die Solarglas in der entsprechenden Qualität und Festigkeit überhaupt produzieren.

00:16:22: Dass man das einsetzen kann.

00:16:24: Und solange dieses Segment, dieses Marktegmentfassade- und Überkopfanwendung nicht exponentiell wächst wird es für die großen Hersteller einfach uninteressant weil einfach zu viel Wissen investiert werden muss, zu viel Zeit investiert und natürlich auch die Kosten.

00:16:47: Solche Zertifizierungsprozesse sind nicht sehr einfach.

00:16:51: Und vor allem wir haben es ganz am Anfang erwähnt diese Glasbarnomen nach denen man teilweise dann zertifiziert oder auch brandschutztechnische Nomen nach den man zertiftiert.

00:17:01: Die sind leider in Europa noch überhaupt nicht standardisiert.

00:17:04: das heißt man muss für jedes Land auf das mal Ein Blick wirft, was die Marktaktivität angeht.

00:17:11: Sich dann wieder überlegen, nehme ich mir die Zeit und die finanziellen Ressourcen überhaupt diese ganzen Prüfungen durchführen zu lassen.

00:17:20: Und deswegen wird es oder ist das natürlich eine Möglichkeit für kleinere Hersteller hier wirklich spezifische Lösungen für solche Nischen anzubieten?

00:17:32: Herr Bitzel, was würden Sie schätzen?

00:17:33: wie groß ist der Markt solche zugelassene Module in Deutschland vielleicht auch in Europa?

00:17:40: Das ist eine sehr gute Frage.

00:17:42: Wenn ich darauf ne verlässliche Antwort hätte, dann würde ich mich noch deutlich besser fühlen als Produktmähentor der dafür zuständig ist.

00:17:51: Es tatsächlich ist ja sehr schwierig dort.

00:17:52: wir haben einigen Aufwand hineingesteckt als Solarbad um Marktzahlen und Marktpotenziale zu ermitteln oder sagen man Potenziales weiß nicht oder adressierbare Marktpotentiale Sowohl für Überkopfverglasungen als auch für Fassadeneinwendungen und beides hat sich als sehr, sehr schwer herausgestellt.

00:18:12: Wir haben sowohl kommerziell verfügbare Studien gekauft wir haben mit unseren Kunden gesprochen, wir haben anderen Plänen im Markt gesprochen und es ergeben sich vollkommen unterschiedliche Perspektiven und das fällt mir sehr schwer dort tatsächlich eine belastbare Größe abzugeben für die einzelne Jahre und einen Wachstumstrends anzugeben.

00:18:32: quantitativ Das ist wirklich sehr schwer.

00:18:37: Ich kann das Zahlen nennen, die sind aber so wahr wie falsch.

00:18:40: Da steht keine Verlässlichkeit drin.

00:18:43: also ich bin sehr sicher dass man in dem Bereich wenn man jetzt nur auf Deutschland schaut einem zweistelligen bis vielleicht niedrig dreistellig megawattbereich bauen kann pro Jahr.

00:18:58: Es hat aber sehr viele Randbedingungen auch.

00:19:00: Sobald durch Ereignisse wie der Ölpreis steigt aufgrund von kriegerischen Auseinandersetzungen, dann ändert sich die Investitionsfreudigkeit von potenziellen Bauherren oder wenn der Stahlpreis streikt weil wir irgendwas anderes passiert ist, dann werden gerade Carport-Projekte dieser Stahlintensiv sind, die werden einfach mal verschoben um ein Jahr zwei Jahre drei Jahre.

00:19:21: man weiß das vorher nie.

00:19:22: es ist Projektgeschäft grundsätzlich fast grundsätzlich und sehr, sehr schwer zu prognostizieren.

00:19:29: Wir als Solarbad sind aber fest davon überzeugt dass das adressierbare Marktpotenzial tatsächlich signifikant ist, dass sich das lohnt diesen von Herrn Becker auch beschriebenen großen Aufwand zu treiben für diese Module wenn man eben auch entsprechende Beratungskompetenzen mitbringt nicht nur einfaches Modul mit der entsprechenden Zulassung dem Kunden in den Shop stellt und sagt hier kauf und komm klar sondern wenn man die Kunden tatsächlich berät und ihm eine Lösung anbietet dann sehen wir an den Anfragen und auch einem Kunden Feedback dann kann man dieses noch kleine Marktsegment sehr gut besetzen und wir sehen, dass die Zeichen auf Wachstum stehen.

00:20:03: Was wie gesagt von Randbedingungen immer wieder mal limitiert wird.

00:20:05: aber grundsätzlich wächst es sehr stark weil es interessante Flächen sind, weil das große Potenziale sind und weil sich auch die typischen Erzeugungsprofile von zum Beispiel Fassadenanlagen sehr gut mit bestehenden Dachanlagen ergänzen lassen gerade im Hinblick auf Eigenverbrauch bei gewerblichen Kunden.

00:20:22: Der Norbert Petzl hat da jetzt einen ganz wichtigen Punkt angesprochen.

00:20:26: Die eine Seite ist das Produkt zur Verfügung zu stellen, aber das andere ist wirklich die große Herausforderung, die ausführenden Partner entsprechend an der Hand zu nehmen weil es fängt beim Genehmigungswesen bei den Behördenabwicklungen an dass man natürlich im Versadenbereich und im Überkopfbereich ganz andere Genehmigung einholen muss, ganz andere Nachweise führen muss bis hin zur Umsetzung der Photovoltaikanlage, dass man eben nicht auf irgendeinem Dach steht sondern entweder irgendeiner Dach bestückt und auf einmal das Dach herstellt oder eine Fassade bestückt.

00:21:03: Und ich glaube da ist auch die große Herausforderung.

00:21:06: Wir haben das jetzt gesehen.

00:21:07: wir haben vor zwei Jahren begonnen ein paar Schlüsselpartner in diese Richtung zu begleiten.

00:21:14: Wenn man denen das Wissen an die Hand gibt und eng mit ihnen zusammenarbeitet, dann können da in relativ kurzer Zeit vor allem im Fassadenbereich durchaus Byplanes von ein paar Megawatt entstehen.

00:21:28: Okay, dann sprechen wir mal über Projekte.

00:21:32: Diese geprüften Module darf man ja jetzt auch als konstruktive Elemente benutzen für Dach- und für Fassade.

00:21:39: Wofür verwenden ihre Kunden die Module aktuell zum Beispiel?

00:21:44: Ich muss sagen, in erster Linie und das größere Marktsegment ist die Fassade.

00:21:49: Weil Fassadenflächen stehen einfach wirklich vor allem im gewerblichen Bereich in großer Menge zur Verfügung.

00:21:58: Aus österreichischer Sicht muss man dann natürlich auch sagen Fassadet hat durchaus auch noch Vorteile.

00:22:04: zum Beispiel in Regionen wo der Schnellast-Thema hoch ist kann in der Fassada natürlich super alternativen bauen.

00:22:12: Was bei uns schon schwächelt, ist das Überkoppsegment.

00:22:18: Das funktioniert im kleinen Bereich dort einmal eine Veranda-Übertachung oder ein kleiner privater Carport.

00:22:25: Das Thema Bikeplatzübertachungen müssen wir wirklich gesetzlich regulieren und sogenannte Pflicht einführen dass das umgesetzt werden muss, weil das funktioniert in Österreich jetzt mal noch gar nicht.

00:22:39: Aber das Versagensegment ist in den letzten Jahren extrem gut entwickelt und es wird sich weiterhin nur besser entwickeln.

00:22:51: In Deutschland gibt's ja teilweise schon Regulatorien, dass man Parkplätze überdachten muss also neugebauten Parkplätzen.

00:22:59: sehen Sie da schon Projekte?

00:23:02: Tatsächlich ja!

00:23:03: Es sind natürlich nicht alle Bundesländer Deutschland, die so eine Regelung eingeführt haben.

00:23:07: Die Liste ist glaube ich gar nicht übenmäßig lang aber zumindest hat es auch Pilotwirkungen oder beispielhafte Wirkungen.

00:23:13: Wir sehen durchaus mal einen signifikanten Anzahl von Parkplatzüberdachungen verschiedenster vor meistens das Carports Aber es kann auch mal ne Parkdecküberdachtung sein eines bestehenden Parkhauses zum Beispiel also dass die oberste Etage sozusagen die besetzt quasi frei war und überdacht war.

00:23:29: Also solche Projekte werden bei uns regelmäßig angefragt.

00:23:31: Wir liefern entweder Module hinein oder wir bieten also auch die realisierungssicher Projekte komplett an und das findet durchaus statt.

00:23:38: ist nicht so, dass da gar nichts passiert?

00:23:40: wo ich ein Bäcker zustimme ist, dass wenn man die Rahmenbedingungen, die wirtschaftlichen Rahmenbedienungen für solche Lösungen sind noch nicht optimal

00:23:48: d.h.,

00:23:50: die Installation einer Parkplatzübertragung eines Carports ist relativ kostenaufwendig.

00:23:58: Damit produzierte Strom ist danach auch relativ teuer, zumindest in der Anfangsphase.

00:24:03: Aber immer mehr Kunden sehen halt auch sekundäreffekte wie zum Beispiel Supermarkt-Packplätze.

00:24:08: die Kunden kommen halt trockenen Fußes in den Laden und wieder zurück und müssen nicht durch den Regen laufen.

00:24:13: Wenn man jetzt andere Überdachungsmöglichkeiten wählen würde haben sie auch Kosten bezahlen sich aber nicht weil Sie eben keinen Strom generieren dem man nutzen oder verkaufen kann.

00:24:20: Und aus dieser Gesamtmengelage aus zusätzlicher Nutzen und Strom erträgen die man vielleicht für den Eigenverbrauch benötigt ergibt sich durchaus ein attraktiver Use Case, möchte ich mal bezeichnen.

00:24:34: Und was aber auch stimmt, wo ich an Becker wiederum zustimme dass der Bereich der Fassade deutlich aufgeholt hat und in der Häufigkeit der Anfragen und in den Größen der Projekte teilweise die Carports, die Harp Packers oder Dachhauen überholt.

00:24:48: Das sehen wir einen deutlich stärkeren Wachstumstränd bei Fassaden.

00:24:52: Carports finden aber auch statt und nehmen auch zu.

00:24:56: Aber wenn wir noch mal auf die Parkplätze schauen, ja.

00:24:59: Wie viel teurer ist denn der Strom aus so einer Anlage im Vergleich zu einer Dachanlage oder zu einer freiflächen Anlage?

00:25:07: Es ist jetzt schwer zu bewerten weil wenn ich jetzt irgendwo in der Mitte von Deutschland im Flachland oder im Norden von Deutschland sowas realisieren möchte oder im Allgäu oder in Oberbayern dann schlagt sich da einfach wieder die statischen Anforderungen nieder und das heißt Der signifikante Kostenfaktor in diesem Projekt ist dann die Stahlunterkonstruktion.

00:25:31: Das kann natürlich aus den örtlichen Gegebenheiten wie Schnee und Windlast sich ergeben, das kann sich aber auch natürlich aus dem Spannweiten und den gewünschten Trägerabständen ergeben.

00:25:41: Und deswegen hat man da relativ schneller hohe Schwankungsbreite für so eine Unterkonstruction, die auch den Straßenverkehrsordnungen entspricht gibt ja eigene Anforderungen, was den Anforschutz und dergleichen angeht.

00:25:56: Parkplatzbreiten und der Gleichen kann man relativ schnell von Mehrkosten von tausend Euro pro KW und mehr ausgehen.

00:26:06: Und da ist es eben so wenn wir den Teil der tragenden Struktur wirklich der Photovoltaik zurechnet dann wird das schwierig dort eine Wirtschaftlichkeit darzustellen.

00:26:16: Und deswegen muss man da schon sagen, ja diese Überdachung würde sowieso passieren.

00:26:21: Weil zum Beispiel von diesem Parkhouse das oberste Parkdeck im Winter nicht nutzbar ist.

00:26:26: Deswegen will man das überdachen und ob da jetzt oben eine Blechplatte drauf ist oder dann ein Photovoltaik-Modul drauf ist.

00:26:34: Der Unterschied ist nicht mehr allzu groß und da habe ich dann wirklich gute Wirtschaftlichkeiten wenn man das Befaussystem für sich betrachtet oder bei Parkplatzüberdachungen.

00:26:44: Man hat weniger Winterdienst, die Oberflächen werden geschont durch die Beschattung dieser typischen Dellenwirkung im Asphalt, die man hat wenn Autos länger auf heißen Asphalt stehen.

00:26:56: Das nimmt dramatisch ab.

00:26:58: also da gibt es mittlerweile sehr viele Nachweise das von Photovoltaik überdachten Parkplätzen die Parkplätze deutlich geschont werden.

00:27:10: Man muss im Winter weniger Salz einbringen und dergleichen, aber eben diese Struktur, die Kosten der Struktur muss man sich überlegen auf welche Kostenposition man das rechnet.

00:27:23: Wenn man es davon wohl daig zurechnet dann wird's schwierig hier eine gute Wirtschaftlichkeit darzustellen.

00:27:29: Ich habe von SolarVert aber auch schon einen Projekt gesehen mit Holzkonstruktion.

00:27:35: Tatsächlich gibt es das auch.

00:27:37: Gerade im privaten Bereich der kleinen Carports wird sehr viel mit Holz gebaut, doch einer unserer langjährigen Partner baut überwiegend fast ausschließlich mit Holz.

00:27:48: Das hängt aber wirklich mehr oder weniger an den ästhetischen Ansprüchen der Kundschaft.

00:27:54: Es gibt allerdings auch im gewerblichen Bereich Player die Holzkonstruktion bevorzugen aus Gründen der Nachhaltigkeit, der Umweltbilanz auch des Erscheinungsbildes.

00:28:04: Es gibt verschiedene Motivationen wo man das machen kann.

00:28:07: Ich habe jetzt noch nicht wahrgenommen dass Holz gegenüber Stahl einen signifikanten Kostenvorteil hat weil natürlich auch man muss auf die Wartung und Pflege über die entsprechende Standzeit des Objekts natürlich schauen Und da ist denke ich auch Holz nicht unaufwendig.

00:28:22: Auch Stahl muss natürlich irgendwo perspektivisch gewartet werden gegen Korrosionen usw.

00:28:27: vielleicht geschützt wird wenn die ursprüngliche Beschichtung nicht mehr nach zwanzig Jahren TIP-TOP ist, aber ich glaube Holz ist eher auf der kostenintensiveren Seite die halt mit höheren Ansprüchen an Ästhetik und Nachhaltigkeit noch ein Jahr geht zu Hause im Vergleich zur Stahl.

00:28:44: Ich würde aber ganz gerne nochmal den Blick auch auf eine relativ neue Erscheinung lenken.

00:28:48: das sind die Ladestationen teilweise in Kombination mit bestimmten Tankstellen, teilweise aber aus völlig neu installierter aufgebauter Ladepunkte für Elektrofahrzeuge.

00:28:57: Dort wird jede Kilowattstunde gebraucht, die man lokal bekommen kann.

00:29:01: Und es wird eigentlich immer mit Speichern kombiniert, aber sehr hohe Lastspitzen hatten, die jedes normale Stromnetz auch an seine Grenzen treiben würde, sodass jede Kilovattschunde, die die Photovoltaik dort bringt, sofort sozusagen in den Speicher geladen werden kann und unmittelbar verkauft werden kann an die Nutzer der Ladestationen.

00:29:22: Zugleich hat man eben den Effekt, man hat eine Überdachung Die Kunden werden nicht nass, die Autos werden nicht naß.

00:29:27: Es ist weniger Winterdienst was Herr Becker alles erwähnt hat zu leisten und man hat auch sozusagen ein Statement in Richtung Nachhaltigkeit.

00:29:34: nochmal einen Teil des Stromes kommt von da oben über ihn aus der Sonne.

00:29:38: Das ist durchaus eine Sache die Kunden schätzen obwohl sie vielleicht rein quantitativ jetzt nicht den Hauptausschlag gibt.

00:29:43: aber es ist ein Gesamtpaket was die Kunden dann bereit sind zu kaufen.

00:29:48: Aber ich würde doch nochmal diesen Punkt Ästhetik ansprechen.

00:29:50: Man kann ja Parkplatz auch Überdachungen mit Wellblechdechern machen und die Photovoltaikmodule umdrauf tun, aber ich persönlich finde die mit echten Photovollteigmodulen wo man auch so ein bisschen Licht durch sieht schöner.

00:30:04: Würde ich absolut zustimmen wenn das das schöner ist!

00:30:07: Und auch die Mehrkosten einer Photovoltaikübertachung im Vergleich zu einem Trapezblechtdach mit aufgesetzter normaler Standard-Photovoltag, die sind absolut überschaubar.

00:30:17: Also für so eine Photovoldaiküvertachung kriegt man gute Wirtschaftlichkeit her.

00:30:22: Sie ist minimal schlechter wie wenn man Blech und Photovoltage oben drauf setzt.

00:30:29: Dafür hat man andere Vorteile, wie es ist Ressourcensparender und dergleichen.

00:30:34: Und natürlich hat man im Endeffekt die schönere optische Lösung.

00:30:38: Wenn man genau in solchen repräsentativen Überdachungen ist, wie bei K-Boards oder vor irgendwelchen Geschäften, dann ist das sicher eine große Motivation da, die schöneren Lösungen auszuführen.

00:30:54: Wir sehen es aber auch in anderen Bereichen.

00:30:57: Wir haben vor zwei Jahren ein Projekt begleitet in Österreich, da ist es um zwei Megawatt-Balkplätze über Dachung gegangen mit der Weiterparkplätze.

00:31:07: Da war das dem Industriellen egal ob das schön oder weniger schön ist.

00:31:12: Der hat es dann mit Trapezblechen aufgesetzt und vertuelt eingemacht weil's eben um einen Prozent mehr Rendite erbracht hat.

00:31:22: Lösungen wo da wirklich die Optik mitspielt, macht man gleich nicht lange diskutieren das eine echte Photovoltaik-Übertachung einen optischen Mehrwert bringt.

00:31:32: Kleiner Randaspekt noch bei der Lösung mit den geschlossenen Blechten muss man potenziell etwas mehr beleuchten im Parkdeck oder im Carport.

00:31:41: durch die Teiltransparenz der Glasglasfotovoltraikmodule lässt sich halt eine natürliche Beleuchtung zumindest zur Tageslichtzeit erzeugen wo man halt das Licht ... das künstliche Licht, dass man ausschalten kann.

00:31:53: Je nachdem auch wie groß die einzelnen Segmenten sind... ...wieviel Licht von der Seite rein fällt,... ...aber es kann auch eine Rolle

00:31:57: spielen.".

00:31:59: Kriegen Sie manchmal Rückmeldungen von Kunden?

00:32:02: Nachdem so eine Überdachung fertig ist...?

00:32:04: Dass sozusagen im Nachhinein da positive Kommentare oder irgendwas

00:32:10: kam?

00:32:10: Durchaus!

00:32:11: Also jetzt nicht von jedem Projekt kommt sowas aber es kommt durchaus vor.

00:32:16: Wir werden teilweise, haben bekommen wir Fotos geschickt.

00:32:18: Wir können auch teilweise Referenzbilder verwenden in unseren eigenen Publikationen oder bei Veranstaltungen wenn wir halt unsere Referenzprojekte zeigen.

00:32:28: Also es gibt durchaus Kunden die sehr stolz auf ihre Lösung sind und auch das positive ECHO-IRO Kundschaft wiederum an uns weitergeben.

00:32:34: Das kommt vorher

00:32:35: Und man merkt es auch, dass das Marketingtechnisch ganz gut eingesetzt wird.

00:32:39: Weil wenn wir dann irgendwelche Imagebroschüren von diesen Unternehmen sieht, dann ist als Eyecatcher vor dem Gebäude immer der Vortwollteig kaputt in sehr prominenter Position zu sehen und das ist natürlich viel schöner als irgendeine Anlage auf einem Flachdach die keiner sieht.

00:32:55: Es hat auch relativ viele Auflegten publiziert und kommuniziert über solche Projekte sowohl für Parknitz- oder HMAS auch für Fassaden Und dort sieht man dann natürlich auch das Feedback sozusagen.

00:33:07: Das sind zwar nicht unbedingt Kunden und Nutzer dieses konkreten Projektes, aber wie es quasi in interessierten Kreisen aufgenommen wird – und das Feed back ist in aller Regel dort deutlich positiv!

00:33:19: Jetzt kommen wir sozusagen über die Ästhetik zu den Fassadenanlagen.

00:33:23: Weil gerade auf den Faszaden sehen wir dann natürlich die Module und dann muss es auch schön aussehen, weil die Fassade möchte ja der Architekt mitgestalten.

00:33:35: Welche Lösungen gibt's da damit Sie Architekten ein Modul an die Hand geben was er auch schön findet und was er kreativ nutzen kann?

00:33:48: Es gibt grundsätzlich erst mal einen, wie soll es bezeichnen?

00:33:52: Interessenkonflikt würde ich nicht sagen.

00:33:54: Zielkonflikten.

00:33:55: Architekten wollen gerne in Formaten und Farben frei wählen können.

00:34:00: das steht im Kontrast zu den Produktionsmöglichkeiten von Photovoltaikmodulen.

00:34:05: man kann fast jede beliebige Größe und Form von Photowoltaiken Modulen herstellen.

00:34:09: auch ziemlich viele Farbvarianten mittlerweile zur Verfügung stellen ist aber sehr kostenaufwendig.

00:34:16: dann kommt das Thema Wirtschaftlichkeit deutlich ins Hintertreffen.

00:34:18: Und deswegen gehen wir also auch an den anderen Weg, Wir haben uns zwei Modulformate herausgesucht die wir zum einen, die man kostenkünstig produzieren kann Auch als Modul mit Zulassung Die aus unserer Sicht trotzdem ästhetisch ansprechende Lösungen ermöglichen und die auch dem Architekten oder dem Planer eine gewisse Flexibilität bieten in ihrer Kombination und auch im Format einmal sozusagen hochkant einmal querliegend, womit sich sehr schöne und ansprechende und technisch sinnvolle und wirtschaftlich tragfähige Lösungen erstellen lassen.

00:34:56: Wenn Architekt auf uns zukommt und eben ein grau-chartiertes oder oragefarbenes Modul brauchen in einer ganz speziellen Abmessung dann sagen wir das tut uns leid.

00:35:04: Dafür gibt es andere Player im Markt, wir geben dann auch gerne Adressen weiter um man sich hinwenden kann.

00:35:09: aber das ist nicht unser Geschäft.

00:35:11: Wir wollen tatsächlich mit wenigen oder mit wenigen Formaten Lösungen anbieten, die gut skalierungsfähig sind und die wirtschaftlich tragfähig ist.

00:35:22: Das ist unser Ziel und das funktioniert auch in unserer Wahrnehmung sehr gut, wobei wir nicht jeden Architekten bedienen werden – das ist uns bewusst!

00:35:29: Das heißt Ihre Module kommen dann eher an Fassaden im Industriebereich?

00:35:35: Häufig im Industrierbereich aber durchaus auch bei Wohnen- und Bürogebäuden Da wo es passt, je nachdem wie die Gebäudestruktur oder die Struktur der Gebäudehöhle ansonsten beschaffen ist und was letztendlich auch die Anforderungen des Bauherren sind worauf es ankommt.

00:35:51: Aber es gibt sehr schöne Beispiele, wo man zeigen kann dass sie sich mit Genderformaten die im Wesentlichen eine schwarze Optik bieten oder andere Zettfarbener Optikbieten sich sehr gut in entsprechende Gebäuden integriert und insgesamt ein sehr stimmiges Bild ergibt.

00:36:05: Herr Becker haben Sie ein schönes Beispiel aus Österreich wo so etwas gebaut wurde?

00:36:09: Ja, jede Menge.

00:36:10: Also mittlerweile gibt es doch sehr viele Planer die ich vortruhlt eigentlich in der Fassade wirklich von Anfang an mitdenken und ich glaube das ist ein wesentlicher Punkt was da Herr Petzl auch angeführt hat.

00:36:25: wenn ich möglichst nahe am Standard bleibe wir sind ja nicht im Standard das Modul hat ja besondere Eigenschaften aber wenn ich mögles nach dem Standard bleib dann bleiben auch die Kosten in der Nähe eines Standardmoduls.

00:36:40: Das ist der allerwichtigste Punkt, weil wenn wir in diese wirklich sehr spezifische Gebäude Integration gehen und sagen ich will ein Modul mit einem Meter sixty-fünf mal zwei Meter siebzehn und lasst es in einer Manufaktur fertigen dann explodieren die Kosten.

00:36:57: Und was passiert dann?

00:36:57: Dann ist die Photovoltaik die erste Streichposition, die in diesem Brauprojekt zum Opfer fällt Und deswegen ist, glaube ich der Ansatz das möglichst weitestgehend zu standardisieren und Architekten auch diesbezüglich zu informieren was diese Kostenunterschiede ausmacht wesentlicher Ansatz.

00:37:19: um in die Menge zu kommen.

00:37:21: Bei uns ist es zum Beispiel wirklich mittlerweile bei vielen Planern einfach durchgesichert dass Photovoltaik eines der billigsten Fassadenverkleidungsmaterialien ist.

00:37:33: In der Fassadenverkleidung, also im Bereich der Vorhangfossaden verwendet man sonst irgendwelche Lamellen oder irgendwelchen Kunststoff-Laminatplatten und dergleichen.

00:37:44: Im Bau rechnet ja niemand so wie in unserer Branche in Euro pro Watt oder in Cent pro Witt sondern jeder rechnet in einem Quadratmeterpreis.

00:37:52: und wenn man sich den Quadratmeternpreis von dem Photovoltaikmodul ausrechnet dann sind wir teilweise billiger als solche Kunststofffossatenplatten und teilweise deutlich günstiger.

00:38:03: Und niemand redet von der Amotisation einer Fassade mit irgendwelchen Fassadenplatten, weil die kann sich gar nicht amotisieren, weil sie ja nur ein passives Bauelement ist.

00:38:16: Wir haben auf einmal eine Fassada, wo hinten ein Plus- oder Minuskabel raushängt und Strom raus kommt.

00:38:21: Und das ist wirklich der große Ansatz, dass man sagt, man kann Baukosten über die Jahre reduzieren.

00:38:27: Weil sich die Versatenverkleidung rechnet und dann auch noch an Gewinnerwirtschaft hat.

00:38:34: So sind ganz viele im Gewerbebereich, seien es jetzt wirkliche Gewerbeeobjekte, Lagerhallen untergleichen bis hin zu Büroimmobilien auf den Zug aufgesprungen.

00:38:45: Man muss da sagen, im Bestand ist es schwierig weil man natürlich immer den Kompromiss von Fensterflächen zu Versadenflächen hat.

00:38:53: Aber es gibt jede Menge Objekte die große schöne durchgehende Wandscheiben haben wo wir nennenswerte Leistungen installieren kann.

00:39:02: und ich glaube eine Einsegment in Österreich das momentan extrem gut funktioniert sind Liftstationen von Skiliften.

00:39:09: also werden Rhein-Weißer Skiliftstationen mit Photovoltaik-Fassaden ausgestattet.

00:39:16: Das sind mittelgroße Gebäude, wo aber schneller mal so Achtzig, Hundertfünfzig, Zweihundertkw in der Fassade Platz haben und produziert genau den Strom dort, wo der Strom auch in Mengen verbraucht wird.

00:39:29: So ein Lift ist sehr energieintensiv und darum stehen dann noch Beschneidungsanlagen die ja auch nochmal sehr viel Strom verbrauchen.

00:39:35: Also ist das ein sehr schönes Beispiel, wo man das sinnvoll einsetzen kann Und beim letzten Projekt hat man das einmal durchgerechnet.

00:39:41: Die wollten ursprünglich eine Holzverkleidung in der Fassade und die Photovoltaik hat die Kosten der Fassaiden Verkleidungen um den Faktor dreißig reduziert, das ist schon ein nennenswerter Ansatz.

00:39:53: Wie muss denn die Fassada beschaffen sein damit ich da gut Photovoltragmodule aufbringen kann?

00:39:59: Also darf das auf Dämmung, darf es auf Putz.

00:40:04: Das muss man jetzt ein bisschen differenzieren was es für Gebäude ist.

00:40:08: Wir arbeiten in Österreich nach den OIB-Richtlinien und haben da die Gebäudeklassen eins bis fünf, das heißt vom Einfamilienhaus bis zum Merkischossigen Gewerblichen oder Wohnbau.

00:40:19: Und da sind dann ganz unterschiedliche Anforderungen.

00:40:23: Ich kann es aber prinzipiell – muss ich nur systemisch überlegen – auf jede bestehende Fassade drauf bauen.

00:40:31: Ich muss natürlich die Bauphysik berücksichtigen.

00:40:34: Ich kann nicht einfach irgendwie Metallbauteile durch einen Vollwärmenschutz installieren, sondern ich muss da entsprechende thermische Enkoplungen vorsehen.

00:40:41: Das Ganze muss brandschutstechnisch genau beleuchtet werden aber in der Regel kann ich das im Neubau und in einer Nachrüstung gleich gut einsetzen.

00:40:52: Ich brauche nur ein bisschen anderes Wissen wie bei der typischen Dachfoto-Voltaik.

00:40:57: Also es ist halt ein bisschen was anderes, an Betontachsteinen zu ersetzen durch eine Blechdachtbanne oder den Betontarchstein auszuflexen und auszuschleifen als wir jetzt durch einen Vollwärmeschutz zu gehen.

00:41:09: Aber das sind alles Dinge die man relativ schnell des Wissens transportieren kann und also da gibt's überhaupt keine Einschränkungen.

00:41:17: Der typische Anwender für die Photovoltaikener Fassade ist auch nicht der Solatür der sich im Dachbereich bewegt, sondern es sind tatsächlich eher die Fassadenbauer, die sich dem Thema Photovoltaik öffnen.

00:41:26: Die die entsprechende Kompetenz in den Fassadebau mitbringen.

00:41:29: gerade was Thomas Becker anspracht wie befestige ich die Vorhangfassade?

00:41:34: Meistens sind das Vorhang-Fassaden denn auf dem gegebenen Wandgrund und wie berücksichtigt ist die Dämmung?

00:41:39: Dafür gibt es Lösungen.

00:41:40: Die muss man nicht neu erfinden nur weil Photovoltak drauf ist, sondern das gilt für andere Fassatenbekleidungen genauso.

00:41:46: Man muss halt immer nur schauen wie schwer ist das Solarmodul im Vergleich zu anderen Material, welche Wärmeanforderungen sind, welche Brandschutzanforderung bestehen und dann kann man entsprechende Lösungen dafür bereitstellen.

00:41:58: Das geht sehr gut!

00:42:01: Was brauchen wir noch damit die Bauwerk integrierte Futur-Tag noch ein bisschen mehr aus der Nische kommt und noch häufiger eingesetzt wird?

00:42:08: Also Herr Becker sagte vorhin schon vielleicht in Österreich noch mehr Vorschriften, Parkplätze zu überdachen.

00:42:16: Aber vielleicht gibt es ja noch andere Ansätze wo Sie sagen das wäre noch ganz schön?

00:42:22: Ich denke mal grundlegend der Hebel ist das Wissen zu verbreiten.

00:42:25: Photovoltaik ist am Dach auf die Welt gekommen.

00:42:29: Photowoltaika hat ganz lange das Schild anhängen gehabt möglichst hohe Jahreserträge, das hat sich dann ein bisschen aufgeweicht.

00:42:38: Man ist von dieser klassischen, dreißig Grad Südaufstände irgendwann auf Ostwest-Varianten gewechseln und hat gesagt höhere Backungstichte am Dach dafür weniger spezifische Ertrag aber auch etwas breitere Erzeugungsgrufe.

00:42:51: Und jetzt muss man einfach darüber nachdenken welche Vorteile die Fassade bringt.

00:42:55: Die Fassada hat sehr gleichmäßiges Erzeugungsprofil.

00:43:00: Wir haben nicht mehr diese typische Glockenform, im Sommer ganz viel Energie und im Winter ganz wenig.

00:43:05: Sondern wir haben fast jeden Monat im Jahr annähernd gleiche Erträge.

00:43:11: Ich habe deutlich höhere Ertränge im Winter.

00:43:13: Das heißt in Kombination mit Wärmebumpen also elektrischen Verbrauchern die vor nämlich im Winter halbjahr arbeiten hat man natürlich auch schon eine Traxvorteile und Eingverbrauchsvorteilen.

00:43:25: Und dann muss sich das einfach einmal ein bisschen diese Information setzen, dass man Photovoltaik nicht nur als Photovoldaik betrachten darf sondern auch als Bauteil.

00:43:37: und wenn man da wirklich darüber nachdenkt wie schütze ich bei einem Holzhaus oder auch beim Standardgebäude die dahinter liegende Struktur sprich den Wanderaufbau hängt also vor irgendeiner Material- oder Photovoltagmodul.

00:43:52: Dann glaube diese Nische relativ schnell wachsen, weil es einfach ganz viele Punkte auf der Plusseite und nur sehr wenige Punkte auf die Minusseite gibt.

00:44:05: Aber es ist eben so ein bisschen schleichender Prozess, weil das Wissen sich erst durchsetzen muss.

00:44:13: Teilweise ist man auch im normativen Bereich noch nicht ganz soweit, dass alles durchreguliert ist, dass man sozusagen fertige Kochrezepte für alles hat.

00:44:23: Da geht aber momentan sehr viel in die richtige Richtung.

00:44:28: Hundertprozentige Zustimmung zu einem, was Thomas Becker gesagt hat sehe ich genau so.

00:44:32: ganz wichtig ist das Wissen zu transferieren und das in alle Richtungen sowohl zu den Bauplanern und Architekten auch zu dem Bauherren die diese Möglichkeit erstmal auch kennenlernen müssen dass es halt ohne weiteres geht.

00:44:44: wir haben oft mit potenziellen Kunden zu tun den gar nicht klar ist, welche nutzbaren Flächen sie eigentlich in ihrem Gebäude haben und dass man dort überall PV anbringen könnte wenn man halt weiß wie es geht.

00:44:55: Und das ist teilweise ein sehr, sehr großer Aha-Effekt!

00:44:59: Wenn wir diese Player, diese Stakeholder in diesem Prozess alle entsprechend auf dieses Wissensniveau bringen, dass alle wissen, dass es geht?

00:45:08: Dass es auch nicht wirklich kompliziert ist wobei Brandschutz kann eine Herausforderung sein?

00:45:12: Das ist sicherlich.

00:45:13: aber... Trotzdem gibt es Regeln, an die man sich halten kann.

00:45:16: Es gibt auch Organisationen, die dort Handreichungen bieten, Planungsleitfäden bieten worauf man achten muss und dann gibt das natürlich immer noch die Behörden vor Ort mit denen man abstimmen muss und da ist nicht jeder gleich und jeder reagiert ein bisschen anders und hat einen anderen Wissenstand.

00:45:32: aber auch die müssen eben die Wissenschaft bekommen nach und nach dass eine durchaus machbare und wenn's richtig gemacht ist auch sichere Bauweise ist, die halt die Energiewende unterstützt.

00:45:43: Und wenn diese Player alle das Wissen haben, ich denke dann steht dem starken Wachstum der Fassaden-Fotovoltaik nichts mehr im Weg.

00:45:51: Das Gleiche gilt im Prinzip natürlich auch für Überdachungslösungen wie Parkplatzüberdachung und dergleichen mehr was wir immer wieder merken dass man Lösungen anbieten muss nicht Baugruppen oder Komponenten.

00:46:05: so ein idealer Weise wenn man eine Anfrage bekommt Ich habe diese Fläche möchte da Fotovolteig drauf machen es ist ne Parkfläche das ist ne Fassade was auch immer dass man nicht sagt, ja ich kann dir das Modul verkaufen und dann musst du dich halt kümmern wie du es befestigst.

00:46:19: Und was du sonst so brauchst.

00:46:20: So dass man sagt, pass auf, das sind deine Möglichkeiten die ich dir anbieten kann.

00:46:25: Dieses Paket funktioniert.

00:46:26: dieses Paket funktioniert oder jedes Pakett funktioniert.

00:46:28: Es gibt dafür diese Partner und wir bieten das als Paketeinwäsche in den entsprechenden Kontakte her und der Kunde geht oder bekommt auf seine Anfrage hin eine Lösung angeboten und nicht eine Komponente.

00:46:39: Okay, wunderbar.

00:46:39: Dann vielen Dank, dass Sie heute da waren und uns im Podcast die Vorteile von bauaufsichtlich zugelassenen Modulen vorgestellt haben und auch gleich schöne Anwendungsbeispiele mitgebracht haben.

00:46:51: Das war Thomas Becker, Geschäftsführer der ATB-Becker Photovoltaik Und Norbert Beetzl Head of BIPV bei SolarWatt.

00:46:59: Vielen Dank!

00:47:00: Vielen Dank fürs dabei sein!

00:47:02: Vielen dank ebenso

00:47:05: Wenn sie das Thema Bauwerk integrierte Photovoltage weiterverfolgen möchten.

00:47:09: Wir hatten dazu auch im letzten Jahr schon eine Sendung und ich kann Ihnen natürlich das PV Magazine empfehlen.

00:47:15: Hier finden Sie tagesaktuelle News auf der Webseite www.pvmagazin.de, die Sie sich mit unserem kostenfreien Newsletter nach Hause bestellen können.

00:47:27: Dann gibt es noch das vierteljährlich erscheinende Magazin in dem die Technologie immer wieder Thema ist!

00:47:34: Unsere letzte Ausgabe im März beschäftigte sich allerdings schwerpunktmäßig mit den Groß- und Gewerbespeichern, der Vermarktung der Speicherkapazitäten vor und hinter dem Zähler.

00:47:46: In der nächsten Aussage geht es dann aber wieder um den Privatmarkt unter dem Motto vom Heimspeicher zum Energiemarkt neue Chancen für das Solarhandwerk.

00:47:55: Da schauen wir uns z.B.

00:47:57: das Energiemanagement an Aber wir werfen auch einen Blick auf die neuen Trends bei den Solarmodulen.

00:48:03: Falls Sie Anmerkungen und Wünsche zu unserem Podcast haben, schreiben sie uns gerne eine E-Mail unter podcastatpv-magazin.com.

00:48:12: Ansonsten freuen wir uns natürlich wenn Sie den Podcast auf dem Plattform liken, kommentieren und abonnieren!

00:48:18: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.

00:48:21: Auf Wiederhören.

Über diesen Podcast

Alle zwei Wochen berichten die Redakteure von pv magazine Deutschland in dem Podcast über aktuelle Themen der Solar- und Batteriespeicherbranche. pv magazine Deutschland veröffentlicht seit zehn Jahren News und Analysen über die Solar- und Batteriespeicherbranche, mit einem täglichen Newsletter und einem vierteljährlichen Print-Magazin. Sie finden pv magazine Deutschland online unter www.pv-magazine.de. Unsere Datenschutzrichtlinie finden Sie unter https://wp.me/P9qjgT-nJe

von und mit Michael Fuhs

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